„Deutschland erfährt ein falsches Bild vom Islam“

Eberbacher Juso-AG ließ Eberbacher Flüchtlinge ihre Geschichte erzählen, am heutigen Donnerstag

… Das sei auch ein Grund, dafür, warum er bislang keine Freundschaften geschlossen hat. Während seine syrischen Freunde gegen den „Islamischen Staat“ und die Assad-Truppen kämpfen, und Verfolgung, Verhaftung und Ermordung ausgesetzt sind, könne er in Sicherheit und Freiheit leben und seinen Abschluss machen. Deshalb möchte er Deutschland etwas zurückgeben, auch wenn er noch nicht weiß, was.

Eldin Homaayoon kritisiert das Bild, das in Deutschland in der Berichterstattung über den Islam verbreitet wird. Es sei zu einseitig, wenn man den Terror und die Grausamkeiten mit dem Islam in Verbindung bringe. Menschen verschiedener Religionen könnten miteinander auskommen, wenn beide die gleiche Bedeutung und die gleichen Werte aus ihren Religionen ziehen, meint Homaayoon. Dies könne ein verbindendes Element in der Völkerverständigung sein.

Weiterlesen [http://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-Eberbach-Fluechtlinge-in-Eberbach-Deutschland-erfaehrt-ein-falsches-Bild-vom-Islam-_arid,269854.html]

Advertisements

, , , ,

  1. #1 von deradmiral am 22. April 2017 - 17:14

    Wenn es verschiedene Bilder vom Islam gibt und so unterschiedliche Auslegungen, dann ist er vielleicht nicht so verbindend wie es Herr Homaayoon. Vielleicht kann sich Herr Homaayoon auch keine Welt ohne Religion vorstellen und vielleicht denkt er auch, dass Religion genauso interpretieren müssen wie er.

    Ich sage nur: Gute Idee (Verständigung), falsches Werkzeug (Religion).

  2. #2 von paul0f am 22. April 2017 - 20:43

    Der Sender ist dafür verantwortlich, was beim Empfänger ankommt.
    Sofern die Deutschen also ein falsches Bild vom „Islam“ vermittelt bekommen, liegt es m.E. an den Mohammadanbetern, dies zu ändern.

    Aber meiner Meinugn nach: Es ist kein falsches Bild sondern es ist das wahre Bild des Islams, welches sich ohne die anerzogene Theologiebrille (inkl. Denkverbote uvm.) zeigt – archaisch, primitiv und barbarisch.

    Kurzum: Verachtungswürdig.

  3. #3 von Noch ein Fragender am 23. April 2017 - 11:46

    Es sei zu einseitig, wenn man den Terror und die Grausamkeiten mit dem Islam in Verbindung bringe.

    So einseitig ist doch die Religionskritik am Islam nicht:

    siehe z. B. Abdel Samad, Der Koran. Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses.

    Das Problem ist doch, dass alle Monotheismen in ihren angeblich „heiligen“ Schriften so viel überholten menschenverachtenden Ballast mitschleppen und die Schriftgelehrten es nicht schaffen, gemeinsam diese Stellen zu streichen.

    Es wäre eine wunderbare Sache – als eine positive Folge aus den gemeinen Terroranschlägen von Paris – wenn die Vertreter der drei abrahamitischen Religionen übereinkämen, in wahrhaft globaler Ökumene alle menschenfeindlichen Texte aus ihren Heiligen Schriften zu entfernen und auf diese Weise einen ganz wesentlichen Beitrag zum Weltfrieden zu leisten.
    Mynarek
    https://hpd.de/artikel/11040

  4. #4 von Yeti am 24. April 2017 - 12:21

    Deshalb möchte er Deutschland etwas zurückgeben, auch wenn er noch nicht weiß, was.

    Da hätte ich einen Vorschlag und den meine ich auf gar keinen Fall gehässig:
    Er macht hier seine Ausbildung und seinen Abschluß, wenn er Deutschland etwas davon wiedergeben will, soll er hier bleiben, die Gesellschaft bereichern und Geld verdienen und Steuern zahlen. Er ist (von mir) herzlich eingeladen.

    Während seine syrischen Freunde gegen den „Islamischen Staat“ und die Assad-Truppen kämpfen

    Wie, die kämpfen sowohl gegen IS als auch gegen Assads Truppen? Verstehe ich nicht. Abders rum ge3fragt: für wen oder was kämpfen die?