Wenn Religion im Wahlkampf instrumentalisiert wird

Der Gouverneur von Jakarta war bisher ein Christ – ungewöhnlich für ein muslimisches Land wie Indonesien. Wiedergewählt worden ist er nicht, obwohl zwei Drittel der Bürger mit seiner Arbeit zufrieden waren. Moritz Kleine-Brockhoff von der Friedrich-Naumann-Stiftung über mögliche Gründe.

Indonesien ist das größte muslimische Land der Welt – und doch war der Gouverneur der Hauptstadt Jakarta bisher ein Christ. Wiedergewählt worden ist Basuki Tjahaja Purnama allerdings nicht, er unterlag jetzt seinen muslimischen Konkurrenten. Der wesentliche Grund dafür könnte sein, dass Purnama derzeit wegen Blasphemie vor Gericht steht. So drängt sich der Verdacht auf, dass der Grund für seine Wahlniederlage nicht in seiner Politik, sondern in seinem Glauben liegt.

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  1. #1 von Rene am 20. April 2017 - 22:03

    Wen juckts. In Bayern haben früher regelrechte Politgangster die Wahl gewonnen, weil sie den „richtigen“ Glauben hatten.

  2. #2 von wissenstattglaube am 21. April 2017 - 14:23

    Wenn der Islamismus in Indonesien so weit ist wie im Irak und Pakistan, dann juckt es jemand. Die Rechte von Religiösen Minderheiten werden immer weiter eingeschränkt und für das bevölkerungsreichtste muslimische Land hat das gravierende Einschränkungen. Gerade als Atheist juckt mich diese islamische Intoleranz.