Käßmann: „Ohne Glauben ist Ostern leer“

Ostern ist für die frühere EKD-Ratschefin Margot Käßmann kein Fest von Küken, Eiern und Schoko-Hasen. Es gehe um die ernsten Fragen des Lebens, darum, wie man sein Leben leben will, erklärt sie im Interview.

(…)

Frage: Welche Botschaft kann von Ostern ausgehen, wenn ein Mensch nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt?

Käßmann: Ostern ist für mich kein Fest von Küken, Eiern und Schoko-Hasen. Es geht um die ernsten Fragen des Lebens, darum, wie ich mein Leben leben will, so dass ich am Ende sagen kann, ich habe bewusst und verantwortungsvoll gelebt. Der Grund für Ostern liegt im christlichen Glauben. Ohne Glauben ist Ostern inhaltsleer.

weiterlesen:

[https://www.nwzonline.de/interview/ohne-glauben-ist-ostern-leer_a_31,2,3539927568.html

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  1. #1 von Gerry am 16. April 2017 - 18:04

    Also wenn’s nach meinem Magen geht, dann war Ostern alles andere als leer. Und dabei haben wir die übliche familiäre Oster-Fressorgie aus gesundheitlichen Gründen auf Ende April verschoben.

  2. #2 von heiße Luft am 16. April 2017 - 19:08

    Wenn Ostern genauso leer währe wie der Kopf von der Käßmann, dann währen wir schon einen schritt weiter, ansonsten leeres Geschwätz.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 16. April 2017 - 20:13

    Ostern ist so oder so leer, der Glaube macht nur eben blind und verschleiert somit diese Tatsache.

  4. #4 von oheinfussel am 16. April 2017 - 20:13

    Was ein sinnfreies Geseiere… Hilfe…

  5. #5 von Alex am 16. April 2017 - 21:33

    Ostern ist so inhaltsleer wie Eier ohne Eierlikör. Prost, Frau Käßmann!

  6. #6 von Charlie am 16. April 2017 - 21:54

    Ohne Glauben bleiben die Kirchenkassen leer!

  7. #7 von Elvenpath am 16. April 2017 - 22:03

    Mir geht Ostern jetzt schon auf den Senkel. Ich würde morgen (Ostermontag) lieber arbeiten gehen und statt dessen den freien Tag dann nehmen, wenn ich ihn will und brauche.

  8. #8 von Lando Schmidt am 17. April 2017 - 00:03

    Nachdem ich im aktuellen SPIEGEL das lange Interview mit Kässis Nachnachfolger als EKD-Vorsitzenden gelesen habe, dachte ich eigentlich, daß Bedford-Strohm der dümmste Bischof der Welt ist:

    [….] SPIEGEL: Je­sus sitzt auf dem Him­mels­thron, die Eng­lein schwir­ren um­her, und dann wird ge­rich­tet über die Le­ben­den und die To­ten – glau­ben Sie das wirk­lich?
    Bed­ford-Strohm: Das sind doch wun­der­ba­re Ge­mäl­de der Kunst­ge­schich­te! Was ich aber fest glau­be: Am Ende kommt die Wahr­heit über un­ser Le­ben auf den Tisch, und zwar mit ih­ren hel­len und dunk­len Sei­ten. Wir müs­sen Re­chen­schaft ab­le­gen.
    SPIEGEL: Und dann wer­den wir von Gott kon­kret ge­fragt: War­um hast du da­mals den Bett­ler ab­ge­wie­sen? Wie­so hast du dei­ne Frau ver­las­sen?
    Bed­ford-Strohm: Ich wer­de dann ein­se­hen, wo ich, viel­leicht ohne es zu mer­ken, un­recht ge­tan habe. Es wird dann ein Ge­fühl un­ge­heu­rer Scham ge­ben. Aber die­se Er­kennt­nis der Wahr­heit über mein Le­ben, durch die muss ich hin­durch, be­vor ich bei Gott ge­bor­gen sein kann. [….]
    SPIEGEL: Wie viel hat das ewi­ge Le­ben mit der dies­sei­ti­gen Exis­tenz zu tun? Es­sen wir dann auch erst mal ge­bra­te­nen Fisch wie Je­sus nach der Auf­er­ste­hung?
    Bed­ford-Strohm: Wir wer­den ver­wan­delt wer­den. [….]
    Wer nur glaubt, was er em­pi­risch mes­sen kann, um den wür­de ich mir wirk­lich Sor­gen ma­chen: We­sent­li­che Di­men­sio­nen des Le­bens, die den Reich­tum un­se­rer Exis­tenz aus­ma­chen, wür­den ihm ver­lo­ren ge­hen. [….]
    SPIEGEL: Was macht Sie ei­gent­lich so si­cher, dass Ihre christ­li­chen Ewig­keits­bil­der die rich­ti­gen sind – und nicht die der Bud­dhis­ten oder Mus­li­me?
    Bed­ford-Strohm: Weil ich an den Gott glau­be, der sich in ei­nem Men­schen ge­zeigt hat, der am Kreuz mit ei­nem Schrei der Ver­zweif­lung ge­stor­ben ist. Das ist für mich ein­ma­lig und nicht in an­de­ren Re­li­gio­nen zu fin­den. Des­we­gen bin ich wirk­lich von Her­zen über­zeugt von der Wahr­heit der christ­li­chen Tra­di­ti­on. [….][….][….]
    (DER SPIEGEL, 15.04.17)

    Aber kaum liest man dann mal Kässi im O-Ton, schwankt man wieder, ob sie nicht sogar NOCH verblödeter ist.

    Ist halt schwer zu unterscheiden bei Deutschlands Top-Religioten.

    „die Wahr­heits­fra­ge im Hin­blick auf das Nichts ist ge­nau­so of­fen wie im Hin­blick auf das Le­ben nach dem Tod“
    (Bischof HBS)

  9. #9 von Willie am 17. April 2017 - 02:35

    „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.“ Gilt dieser Satz auch in unserer von Gewalt und Verunsicherung geprägten Zeit?
    Käßmann: Dieser Satz der Hoffnung gilt auch heute. Zu Ostern wird gerade nicht geleugnet, dass es den Karfreitag gegeben hat. Das ist mir als Christin wichtig.

    Und im Rest des Jahres wird dieser Karfreitag bei den Christen geleugnet?

    Käßmann: Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist für mich Teil meines Glaubens. Ich weiß nicht, wie dieses Leben aussieht, aber ich glaube, dass es eines gibt. Wir erleben, dass es ein Band über die Grenze des Todes hinweg gibt, wenn wir uns an Menschen erinnern, die wir geliebt haben.

    Also reicht es der K., wenn man sich an sie erinnert? All die vielen Christen die in der Vergangenheit gestorben sind und an die sich keiner mehr erinnert sind dann wirklich tot?

    Frage: Welche Botschaft kann von Ostern ausgehen, wenn ein Mensch nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt?
    Käßmann: Ostern ist für mich kein Fest von Küken, Eiern und Schoko-Hasen. …

    Ein typischer Käßmann. Sie gibt gerne auf Antworten zu anderen Menschen die Aussage „Für mich ….“

    Es geht um die ernsten Fragen des Lebens, darum, wie ich mein Leben leben will, so dass ich am Ende sagen kann, ich habe bewusst und verantwortungsvoll gelebt.

    Und das können nur Christen?

    Der Grund für Ostern liegt im christlichen Glauben. Ohne Glauben ist Ostern inhaltsleer.

    WP: Da Jesu Tod und Auferstehung laut NT in eine Pessach-Woche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum.

    Frage: Doch immer weniger Menschen können mit der christlichen Tradition wirklich etwas anfangen, der Kommerz steht im Mittelpunkt. Was stellen Sie dem entgegen?
    Käßmann: Das gilt zunächst vor allem für Deutschland, für Westeuropa. In Äthiopien und Tansania wachsen die lutherischen Gemeinden stark.

    Schon wieder am Thema vorbei.

    Auch bei uns ist es gut und wichtig, wenn die Menschen darüber nachdenken, was ihr Leben bedeutet.

    Und das tun und können nur Christen?

    Die Tradition des Osterlachens und der Osterfreude ist etwas, was unser Land dringend braucht.

    Dann will ich Ihnen mal den Gefallen tun und lache laut über Ihre Antworten auf.

  10. #10 von user unknown am 17. April 2017 - 06:15

    Ostern ist für mich kein Fest von Küken, Eiern und Schoko-Hasen.

    Richtig. Ohne Marzipan ist das Osterfest leer wie ein hohles Osterei.

    Ein Kern aus Nougat, ummantelt von Marzipan und mit dunklem Schokoüberzug ist die echte Fülle.

  11. #11 von tiberio am 17. April 2017 - 09:02

    Wieviele Promille muß man sich eigentlich tagtäglich reinschütten, um die Menschheit permanent mit diesem Geschwurbel in ein Glaubenstrance zu versetzen?

    http://volkundglauben.blogspot.de/2017/04/die-reste-vom-osterfeste-bis.html

  12. #12 von Noch ein Fragender am 17. April 2017 - 10:42

    @ #8 Lando Schmidt

    SPIEGEL: Wie viel hat das ewi­ge Le­ben mit der dies­sei­ti­gen Exis­tenz zu tun? Es­sen wir dann auch erst mal ge­bra­te­nen Fisch wie Je­sus nach der Auf­er­ste­hung?

    Als Aufklärer freut mich, dass die Bratfischgeschichte jetzt im SPIEGEL Verbreitung findet.

    Viele „Gläubige“ kennen diese Erzählung nicht und reiben sich die Augen, wenn sie darauf hingewiesen werden.

  13. #13 von Noch ein Fragender am 17. April 2017 - 10:48

    „Ohne Glauben ist Ostern leer …

    … und das Grab voll. 🙂

  14. #14 von Rene am 17. April 2017 - 12:01

    Redet wie Flasche leer.

  15. #15 von Paul0f am 17. April 2017 - 12:01

    Käsemännchen .. ist dein Kopf doch eh leer. ^^

  16. #16 von drawingwarrior am 17. April 2017 - 17:56

    Dieser Glaube ist wie der Schokoladen-Hase, den ich gestern bekommen habe…eingepackt in Glitzerpapier, aussen unerträglich süß und innen komplett hohl!

  17. #17 von Lando Schmidt am 17. April 2017 - 21:28

    Die ganze heiße Luft in Käßmanns Kopf sollten wir nicht so kritisieren.
    Man verwendet das offenbar zum Kirchenbau!

    http://aufblasbare-kirche.de/

  18. #18 von Hal am 18. April 2017 - 00:56

    Witzig – das Fest des Frühlings ist ohne Märchen leer, ohne unnützes Menschenopfer von wegen Erbsünde können wir nicht den kommenden Sommer und das aufblühen der Natur wertschätzen.

    Ist die ex-Päpstin der de. Lutheraner eigentlich dümmer weil sie den Kram glaubt oder dümmer weil sie desto trotz besseren Wissens diesen Scheiß puscht? Gibt es andere Möglichkeiten?