Besonderes Kirchgeld: Kon­ven­ti­ons­gemäß, aber ver­fas­sungs­widrig

Rund eine Million konfessionslose Ehepartner in glaubensverschiedenen Ehen zahlen Kirchensteuer. Laut dem EGMR soll das auch so bleiben. Jacqueline Neumann meint, dass sich eine Überprüfung des Einkommensteuerbescheids dennoch lohnt.

… Das besondere Kirchgeld wird auch beim Mehrfachen des Durchschnittseinkommens erhoben. Wenn das Kirchenmitglied zu versteuernde Einkünfte von z.B. 100.000 Euro hat und sein kirchenfremder Ehegatte solche von 200.000 Euro, beträgt die zu erhebende Kircheneinkommensteuer (bei 8 Prozent) 2.701 Euro. Aus der Kirchgeldtabelle ergibt sich bei einem gemeinsam zu versteuernden Einkommen von 300.000 Euro ein jährliches Kirchgeld i.H.v. 3.600 Euro. Dieses wird in dem skizzierten Fall nach der Vergleichsberechnung auch erhoben, allein weil es höher ist als die an sich zu erhebende Kircheneinkommensteuer.

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[http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/besonderes-kirchgeld-halbteilungsgrundsatz-kirchensteuer-egmr-verrechnungspraxis/

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