Weil es ihnen ernst ist, Karfreitag nicht ernst zu nehmen

Die Gegner des Tanzverbots können endlich ihre vor Gericht erzwungene „Heidenspaß“-Party feiern. Die Menschen, die hier sind, wollen nicht nur aus Gaudi feiern. Michael Schmidt-Salomon betont sogar ausdrücklich: „Wir haben uns heute hier versammelt, weil es uns ernst, ja sogar bitterernst damit ist, den Karfreitag nicht ernst zu nehmen.“

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[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kein-tanzverbot-mehr-weil-es-ihnen-ernst-ist-karfreitag-nicht-ernst-zu-nehmen-1.3464877

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  1. #1 von Unechter Pole am 15. April 2017 - 15:08

    Es freut mich, dass gbs und bfg konsequent bleiben und auch offenbar wahrgenommen werden.

  2. #2 von Noch ein Fragender am 15. April 2017 - 16:11

    Es wäre schön, wenn der Zeitungsartikel dartellen würde, weshalb es einem bitterernst sein kann, den Karfreitag nicht ernst zu nehmen.

    Es geht um mehr als dass man tanzen kann, wann man will.

    Es ist diese sinistre Karfreitagsideologie:

    Folter und Todesstrafe als stellvertretendem Leiden für angeblich Erbsündengeschädigte eine Heilsbedeutung zuzuschreiben, ist kaum mit einem humanistischen Menschenbild vereinbar.

  3. #3 von user unknown am 15. April 2017 - 23:06

    Es geht um mehr als dass man tanzen kann, wann man will.

    Eigentlich nicht. Eigentlich geht es genau darum: Dass ich selbst darüber entscheiden kann, ob ich tanzen will oder nicht. Ob nun dunkler Karfreitagsmasochismus gefeiert wird oder fröhliche Auferstehung, Erntedank, Frühlingsanfang oder Darwins Geburtstag.

  4. #4 von Willie am 16. April 2017 - 02:29

    Ich fasse die Artikelaussage mal zusammen: Menschen über 50 (die meisten) die sonst nicht tanzen treffen sich zum tanzen.

    Demgegenüber stehen dann die Menschen, die nicht wollen das Menschen über 50 tanzen und dies irgendwie religiös begründen, obwohl sie (die meisten) im Jahr nichts mit der Religion zu tun haben (wollen).