Kriegsethik und Religion: Wann Töten erlaubt ist

Die Kriege des 21. Jahrhunderts finden praktisch überall statt, sind asymmetrisch. Wer ist nun ein Feind und wer nicht? Dürfen Drohnen oder Kampfroboter eingesetzt werden? Auch auf neue ethische Fragen geben alte religiöse Schriften des jüdischen Glaubens oder des Islam Antworten.

Am Schluss fragt der Autor:

Welcher Religion und Ethik folgen künftig autonome Kampfmaschinen? Oder lassen sich der Glaube und das Gewissen auch in Algorithmen fassen?

weiterlesen:

[http://www.deutschlandradiokultur.de/kriegsethik-und-religion-wann-toeten-erlaubt-ist.1079.de.html?dram:article_id=383846

Wer sich fragt, wieso Deutschlandradio Kultur völlig unkritisch so tut, als ob alte Bücher oder Religionen gute Quellen für Ethik sind, und wem es aufstößt, dass offensichtlich nur Interpretationen herausgegriffen wurden, die mit einem modernen Verständnis kompatibel sind: Der Autor, Thomas Klatt, ist evangelischer Theologe. Was für den Leser allerdings nicht erkennbar ist.

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  1. #1 von Gerry am 15. April 2017 - 16:48

  2. #2 von Gerry am 15. April 2017 - 16:51

    hmpf, der erste Anlauf hat wohl nicht geklappt

  3. #3 von user unknown am 15. April 2017 - 23:02

    Das Töten in Ausnahmesituationen geboten ist, sehe ich ein.

    Dass sich Leute an der notwendigen Diskussion beteiligen, die sich dabei auf heilige Bücher berufen, ist eine Zumutung, mit der man in der Demokratie leben muss. Begeistert muss man darüber nicht sein.

  4. #4 von awmrkl am 16. April 2017 - 04:06

    „Der Autor, Thomas Klatt, ist evangelischer Theologe. Was für den Leser allerdings nicht erkennbar ist.“

    Sowas (und das ist recht häufig) ist für mich immer wieder ein HEFTIGER Grund für Verärgerung – die könnten doch auch als Apologeten u/o Lobbyisten sagen, was ist … aber sie tuns nicht – Grrrr-BEISS

  5. #5 von awmrkl am 16. April 2017 - 04:26

    Ein Zitat von dort:
    „lassen sich der Glaube und das Gewissen auch in Algorithmen fassen?“

    Meine persönliche Meinung dazu:
    Ja. Und Glaube ist dabei überflüssig. Wissen und Konvention reicht.
    Und (v.a. zukünftig) sogar besser als es div Religionen jetzt und oder gar seit Jahrtausenden behaupten, vorausgesetzt, diese religiösen Frösche sind nicht beteiligt, wenn es darum geht, den (Glaubens-)Sumpf langsam trockenzulegen.