Hashtag Auferstehung

Was man als Kirche so alles tut, um den wahren Glauben unter die Leute zu bringen. Zum Beispiel Hashtags und Fanpages basteln. Dürfen wir trotzdem tanzen? Kolumne von Katja Thorwarth.

Die evangelistische Facebook-Kampagne #DarumOstern (1212 Likes) hat insbesondere die Jugend im Visier, die bislang von „weltlichen Historikern“ verblödet wurde, anstatt sich mit den schlagenden „Argumenten für Auferstehung“ auseinanderzusetzen. Bereits Apostel Paulus habe selbige im Korintherbrief (Kap. 15, 55– 57 „n. Chr.“) bestätigt, außerdem hätten „Frauen“ das leere Grab entdeckt; deren Aussagen hätten aber seinerzeit keinerlei Gewicht besessen. Ergo muss es wahr sein.

weiterlesen:

[http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/tanzverbot-hashtag-auferstehung-a-1260162GEPC=s2

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  1. #1 von parksuender am 15. April 2017 - 14:57

    „Ergo muss es wahr sein.“
    Hashtag #KopfTisch

  2. #2 von Unechter Pole am 15. April 2017 - 15:04

    Auferstehung? Zu viel Hash.

  3. #3 von Noch ein Fragender am 15. April 2017 - 15:51

    Wie einfach wäre es, wenn der Auferstandene auch heute noch wenigstens bei den Ostergottesdiensten (auch gern bei Fernsehübertragungen) erschiene, Bratfisch äße (vgl. Luk 24,42) und sich als Überwinder des Todes feiern ließe.

    Warum nur die paar Erscheinungen vor 2000 Jahren bei einigen Jüngern, von denen wir noch nicht einmal Augenzeugenberichte haben?

  4. #4 von Skydaddy am 15. April 2017 - 19:22

    Paulus erwähnt im Korintherbrief Sichtungen des Auferstandenen – inklusive der mit den 500 Zeugen – bei denen er nicht selbst dabei war. (Er ist ja erst später Christ geworden.)

    Das beweist nur, wie leichtgläubig Paulus war – aber nicht, dass Jesus auferstanden ist.

    Zu NeF ist noch hinzuzufügen, dass sich Jesus der Apostelgeschichte zufolge (andere Berichte darüber gibt es ja nicht) erst 40 Tage lang nur den Jüngern gezeigt haben soll. Anschließend soll er in den Himmel aufgefahren sein. Und erst später (nach Pfingsten) haben die Jünger dann angefangen, den auferstandenen Jesus zu verkünden.

    Wieso hat sich der auferstandene Jesus nicht selbst der Öffentlichkeit gezeigt? Angst vor einer erneuten Kreuzigung wird es ja wohl kaum gewesen sein.

    So einen Schwachsinn zu glauben ist doch sträflich.

  5. #5 von Unechter Pole am 15. April 2017 - 20:18

    @Skydaddy
    Es heißt richtig „Korinthenkackerbrief“.

  6. #6 von user unknown am 15. April 2017 - 23:32

    Bei Facebook bin ich nicht. Bei Twitter gibt es aber auch einen solchen Hashtag. Unter 20 Postings, fast alle 0 Likes, 0 Shares, hier und da mal ein einsames Herzchen, einmal sogar 4! Jesus trendet nicht, wie der Nerd sagt. 🙂

    1200 Likes auf Facebook – das sind wahrscheinlich alles 30-40jährige Jugendbeauftragte der evangelischen Kirche, die für ihre Likes bezahlt werden. Wissen die nicht, wo man Fakeprofile kaufen kann, die einem folgen? Die wollen das Geld wohl lieber selbst versaufen. 🙂

  7. #7 von Willie am 16. April 2017 - 02:20

    Ich finde ja, die Römer & Co. müssen schon ganz schöne Trottel gewesen sein. Da wird ein Toter in eine Höhle gesperrt, Pilatus befiehlt die Bewachung dieser Höhle und keiner bekommte mit, dass der Verschlußstein nicht die Höhle versperrt.

  8. #8 von Yeti am 16. April 2017 - 11:49

    @UP:

    Korinthenkackerbrief

    Ging mir auch gleich durch den Kopf.

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