Zeichner versteckte Islamistenbotschaft in Marvel-Comic X-Men

Wegen versteckter islamistischer und antisemitischer Botschaften will Marvel Teile des in der Vorwoche erschienenen Comics „X-Men Gold #1“ zurückziehen. Zudem kündigte der Verlag die Einleitung disziplinärer Maßnahmen gegen den aus Indonesien stammenden Zeichner Ardian Syaf an.

(…)

Aufregung über „QS 5:51“

Syaf ließ im Comic den Superhelden Colossus in einem T-Shirt mit dem Aufdruck „QS 5:51“ auftreten – ein Hinweis auf einen Koranvers, der nach islamistischer Auslegung die Wahl von Führern christlichen oder jüdischen Glaubens verbietet.

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[http://orf.at/stories/2386857/

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  1. #1 von Michael am 12. April 2017 - 10:55

    Ich hätte jetzt einen frühmorgendlichen (5 Uhr 51) Zeitstempel der Qualitätssicherung vermutet. 🙂 Im Übrigen sehe ich die Verkaufszahlen für diesen Comic nach oben schießen. Cleveres Marketing, das.

  2. #2 von Feld am 12. April 2017 - 11:31

    Also wirklich versteckt ist das jetzt nicht.

  3. #3 von oheinfussel am 12. April 2017 - 11:37

    Sind Comics überhaupt halal?

  4. #4 von kereng am 12. April 2017 - 18:38

    „Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden!“
    oder anders übersetzt:
    „Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern.“
    Verbietet das nur „nach islamistischer Auslegung“ die Wahl von Führern christlichen oder jüdischen Glaubens?
    Man ist offenbar ein Fundamentalist, wenn man aus „heiligen“ Schriften das herausliest, was drin steht.

  5. #5 von user unknown am 12. April 2017 - 20:23

    Sind Comics überhaupt halal?

    Kommt drauf an. Wenn sie auf gegerbtem Schweinsleder gezeichnet sind, eher nicht. Das dürfte aber selten sein.

    Häufiger sind vielleicht Pinsel mit Schweinsborsten eingesetzt worden. Zwar spricht der Koran nur vom Verzehr von Schweinefleisch, dem man sich enthalten soll, aber solche Tabus neigen dazu von besonders eifrigen Eiferern imperialistisch ausgedehnt zu werden. Ob das in Haditen auch kodifiziert ist weiß ich nicht.

    Einmal habe ich von einer Lebensmittelfabrik gelesen, die auch Halalfleisch verarbeitete, bei der darauf geachtet wurde, dass der Boden nicht mit Schweinshaarbesen gereinigt wurde. Damals gab es für mich keinen Anlass das zu bezweifeln, aber mittlerweile ist ja die Story von Sparschweinen in England durch die Medien gegeistert, die sich als Fakenews erwiesen hat.