Peter Hahne: „Warum bezahle ich mit meiner Kirchensteuer Merkels Wahlkampf?“

Obama soll sich vor dem Brandenburger Tor mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unterhalten, teilten die Kirchentags-Verantwortlichen am Dienstag mit. „Warum bezahle ich mit meiner Kirchensteuer Merkels Wahlkampf?“, fragte Hahne. Laut Kirchentag wird die Veranstaltung mit den Politikern vom Kirchentag und der Barack-Obama-Stiftung gemeinsam verantwortet und vorbereitet. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hatte sich am Dienstag auf die Frage eines Journalisten nach Wahlkampfhilfe für Merkel durch den Kirchentag genervt gezeigt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Mit Wahlkampfhilfe habe die Veranstaltung nichts zu tun, ist Bedford-Strohm überzeugt.

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/04/11/peter-hahne-warum-bezahle-ich-mit-meiner-kirchensteuer-merkels-wahlkampf/

UPDATE: Hier Hahnes Originaltext:

„ABGEHALFTERTER MESSIAS“
Obama als „parasitäre Publizität“: Hahne empört über EKD

Der frühere US-Präsident habe trotz seiner „Heilsversprechen“ das Gefangenenlager Guantanamo betrieben und Syrien im Stich gelassen. Hahne warf der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „parasitäre Publizität“ vor. Sie sonne sich in der Gegenwart Prominenter, sagte der Bestsellerautor, der von 1992 bis 2009 Mitglied des Rates der EKD war.

[http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/880042/obama-als-parasitaere-publizitaet-hahne-empoert-ueber-ekd

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  1. #1 von oheinfussel am 11. April 2017 - 18:58

    Warum bezahlen die Steuerzahler deinen Kirchentag? Oo

  2. #2 von Charlie am 11. April 2017 - 18:58

    Ich habe da eine viel bessere Frage, warum zahlen wir Atheisten mit unseren Steuern dein Job beim Fernsehen und dein Hobby in der Kirche??

  3. #3 von Gerry am 11. April 2017 - 19:20

    Hahne, Du Journalist [1]!
    Von deiner Kirchensteuer fließt kein müder Cent in diese Veranstaltung, dafür sorgen die diversen Lobbyisten schon!
    Und ohne Obama würde es in den nächsten Jahren schwieriger werden, städtische Zuschüsse zu den Kirchentagen zu bekommen. Dann müsstest Du deinen Kirchentag selbst bezahlen!

    [1]
    Ich benutze den Begriff absichtlich abwertend, denn das was da oft unter diesem Begriff läuft ist nicht mal einer Schülerzeitung würdig.

  4. #4 von Elvenpath am 11. April 2017 - 19:46

    „Warum bezahle ich mit meiner Kirchensteuer Merkels Wahlkampf?“, fragte Hahne.

    Weil wir keine Trennung von Staat und Kirche haben, Herr Hahne! Da Sie gegen diese Trennung sind, sollten Sie den Ball mal lieber flach halten!

  5. #5 von manglaubtesnicht am 11. April 2017 - 19:47

    Das ist fraktal falsch.

  6. #6 von Unechter Pole am 11. April 2017 - 20:26

    Immer hat nix mit nix zu tun.

  7. #7 von Gerry am 11. April 2017 - 20:51

    Ich muss bei Hahne nochmal nachtreten:

    Wenn dir die EKD nicht rückständig genug ist, dann geh doch zu den Katholen!

  8. #8 von Willie am 12. April 2017 - 02:36

    Fehlt nur noch, wenn jetzt herauf käme, dass er keine ev. KiSt mehr bezahlt, da er zu einer evangelikalen Freikirche gewechselt ist. 😆

  9. #9 von Skydaddy am 12. April 2017 - 07:04

    Hahne warf der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „parasitäre Publizität“ vor. Sie sonne sich in der Gegenwart Prominenter, sagte der Bestsellerautor, der von 1992 bis 2009 Mitglied des Rates der EKD war.

    Es stimmt zwar, dass sich auf den Kirchen- und Katholikentagen Kirchenfunktionäre und Politiker gegenseitig selbst beweihräuchern.

    Aber Hahne ist doch selbst das Paradebeispiel für diese parasitäre Strategie. Er dürfte seinen Sitz im EKD-Rat ja sicher aufgrund seiner Beliebtheit als Nachrichtensprecher erhalten haben.

    Mit dieser kleinlichen Krittelei stellt er sich selbst ein geistiges Armutszeugnis aus. Hahne meint, man müsse dem Volk aufs Maul schauen. Bei Hahne führt das allerdings dazu, dass sein Text dann auch dem unsinnigen Gebrabbel eines Verwirrten ähnelt, der einen ungefragt in der Fußgängerzone zuquatscht.

  10. #10 von Noch ein Fragender am 12. April 2017 - 10:45

    Anstatt sich in der Gegenwart heimischer prominenter Bestsellerautoren wie Hahne zu sonnen, greift der Deutsche Ev. Kirchentag auf Importe aus den USA zurück.

    Es ist schon bitter, wenn der Prophet im eigenen Lande nichts mehr gilt.

    Zyn off

  11. #11 von Fabian Hoemcke am 12. April 2017 - 18:21

    Wenn Obama und Merkel auf dem Kirchentag aufschlagen, so kostet das keine Kirchensteuern, sondern Steuergelder.