Bistum Regensburg: Christen werden (von Atheisten) verspottet

Der Bund für Geistesfreiheit ruft zu „Heidenspaß“ am Karfreitag auf. Das Bistum klagt über die hämische Art der Veranstalter.

„Heidenspaß statt Höllenqual“ verspricht der Bund für Geistesfreiheit am Karfreitag. In vier Lokalitäten will das Bündnis ein Programm für alle „Humanisten, Freigeister und die, die es werden wollen“, veranstalten. Das Bistum ist entsetzt: Christen würden auf den Werbeplakaten „in verachtender und hämischer Weise verspottet“, sagt Pressesprecher Clemens Neck.

weiterlesen:

[http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/bistum-christen-werden-verspottet-21179-art1507493.html

http://www.bfg-bayern.de/portal/article/10-jahre-verboten-jetzt-erlaubt-münchner-kreisverwaltungsreferat-genehmigt-heidenspaß-party

 

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  1. #1 von oheinfussel am 11. April 2017 - 18:59

    Buhuhuuu – alle sind so gemein zu uns.

    Mimimi…

  2. #2 von stephancologne am 11. April 2017 - 19:02

    Ihr Jenseitsadolf schickt jeden Andersdenkenden nur für’s anders-denken in den ewigen Ofen.
    Aber selbst Heulen.

  3. #3 von oheinfussel am 11. April 2017 - 19:02

    Ach und bevor ich es vergesse:

    CHRISTENVERFOLGUNG!!!

  4. #4 von Rene am 11. April 2017 - 19:06

    Verspotten? Hätte dieses Pack wohl gerne. Das hat ja noch irgendwie etwas freundliches an sich. Nein, richtig wäre teeren und federn. Das rosa Käppie könnt ihr gerne auflassen.

  5. #5 von Elvenpath am 11. April 2017 - 19:48

    Nicht die Christen werden verspottet, sondern die christliche Ideologie. Wenn die Religionen das nicht voneinander trennen können, und es als persönlich beleidigend empfinden, ist das ihr Problem.

  6. #6 von Torchy am 11. April 2017 - 22:41

    Clemens Neck, Pressesprecher des Bistums[…]: Es sei richtig, Menschen zu achten und zu tolerieren, die daran glauben, dass die Welt nicht geschaffen wurde, sagt er.

    Daran glauben??? Naturwissenschaften=Glaube???
    Verachtung!!! Häme!!!

  7. #7 von Willie am 12. April 2017 - 02:41

    Das Bistum klagt über die hämische Art der Veranstalter.

    Ist nicht gerade Klagewoche bei denen?

  8. #8 von Thomas Rindt am 12. April 2017 - 07:31

    Auf dem Plakat fehlt noch: Tanzen auf Teufel komm raus!

  9. #9 von Skydaddy am 12. April 2017 - 08:30

    Tja, das ist schon blöd für die Kirchen:

    Da die Verfassung einerseits den Feiertagsschutz vorsieht (ohne zu spezifizieren, was damit gemeint sein soll, ob also tatsächlich auch Veranstaltungen unterbunden werden sollen, die niemanden stören), andererseits aber auch die Möglichkeit gegeben sein muss, sich weltanschaulich von diesem Feiertag abzugrenzen, ist die Situation jetzt so, dass man an stillen Feiertagen NUR feiern darf, wenn man sich ausdrücklich von den Kirchen, vom Christentum oder vom Tanzverbot abgrenzt.

    Damit besteht ein Incentive für kommerzielle Veranstalter, an sich banale Unterhaltungsveranstaltungen weltanschaulich oder politisch (hier: gegen das Tanzverbot) „aufzuladen“, um sie genehmigt zu bekommen. Kirchen und Öffentlichkeit werden dann nicht mehr mit einfacher Werbung für Unterhaltungsveranstaltungen konfrontiert, sondern mit ausdrücklich christentumskritischer Kritik.

    Da die Behörden offensichtliche Feigenblatt-Veranstalrtungen vermutlich nicht genehmigen werden, bestünde die Win-Win-Situation für kommerzielle Anbieter und Kirchenkritiker hier darin, dass Letztere die Infrastruktur (z.B. Discos, Kneipen, Theater, Kinos) der Ersteren anmieten bzw, nutzen und Eintrittsgelder verlangen. Das bringt zum Einen direkten Umsatz für die Kommerziellen, des Weiteren Werbung für die Räumlichkeiten. Und die Kirchenkritiker.

    Beim Kirchentag würde man von „Umwegrendite“ sprechen.

    Ironischerweise haben die Kirchen und kirchenhörige Politiker mit dem Tanzverbot eine künstliche Knappheit (an Unterhaltungsangeboten an stillen Feiertagen) geschaffen, die nun, da es offiziell ein Schlupfloch (Feiertagskritik) gibt, einen hohen ökonomischen Anreiz darstellt, dieses Schlupfloch auszunutzen.

  10. #10 von m0ebius am 12. April 2017 - 11:08

    Was das Mimimi des Bistums angeht: wenn Ihr Christen unbedingt allen anderen Eure Vorstellungen aufzwingen wollt, ist es mehr als gerechtfertigt, wenn man Euch dafür (auch hart) kritisiert und verspottet. Das habt Ihr Euch selbst zuzuschreiben und würde nicht passieren, wenn Ihr selbst das absolute Mindestmaß an Toleranz aufbringen würdet, auf staatlichen Zwang zur Durchsetzung Eurer Hegemonieansprüche zu verzichten.

    @Skydaddy: Das hatte ich mir auch gedacht. Eine gute Gelegenheit für uns, mit der Partyszene zusammenzuarbeiten. Da kann es nur Gewinner geben.

  11. #11 von Skydaddy am 12. April 2017 - 12:53

    @ m0ebius:

    Motto: Lasst uns die Christen den Partylöwen vorwerfen …

  12. #12 von awmrkl am 12. April 2017 - 14:37

    „Christen werden (von Atheisten) verspottet“
    Taschentüchlein oder Riechsalz gefällig? Hier!

    Nein, nicht Christen (als Person) werden verspottet, sondern deren Religion, Ideologie, Kirchen und v.a. deren Kleriker.

    Wer sich allerdings so sehr innerlich an diese Religion(en)/Ideologie gebunden hat, daß er sich schon bei Kritik an diesen persönlich beleidigt fühlt, dem ist wohl nicht zu helfen, und derjenige ist dann auch konsequent selbst schuld, wenn er sich scheiße fühlt – gern geschehen!

  13. #13 von Yeti am 12. April 2017 - 15:57

    Zitat aus einer der Bildunterschriften (und das von einer, die als Christin gegen ein Verbot ist, wg. Frankreich):

    Catherine Hummel: „Ich komme aus Frankreich, da wird auch an so einem Tag getanzt. Christus ist für uns gestorben, das ist doch eigentlich eine frohe Botschaft!

    Das ist doch einfach pervers. Im wörtlichen Sinne. Wie kann es „eine frohe Botschaft“ sein, wenn jemand (und sei es auch „für uns“) hingerichtet wird?

  14. #14 von Torchy am 12. April 2017 - 23:20

    Um mal die „Ist ja nur ein Tag“-Argumentation der Karfreitagsruhe-Fans zu benutzen: Die Plakate hängen vielleicht zwei Wochen. Also 50 Wochen, in denen keine verleumderischen Plakate rumhängen. Das zu ertragen sollte doch wohl möglich sein!

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