Schönborn betont Kreuz als Symbol für Gerechtigkeit

Kardinal Christoph Schönborn plädiert mit dem Verweis auf die inhaltliche Botschaft des christlichen Kreuzes für dessen Hängenbleiben im öffentlichen Raum. Das Kreuz sei nicht nur ein Zeichen der mehrheitlichen Kultur und Religion in Österreich, wo die Christen nach wie vor gemeinsam 80 Prozent der Bevölkerung ausmachten, sagte er in der ORF-„Pressestunde“ am Palmsonntag. Für den Kardinal drückt das Kreuz auch aus, „dass alle Menschen gleich sind, dass alle vor Gott gleich sind, und dass wir darüber beurteilt werden, ob wir gerecht sind“.

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[http://www.kathpress.at/goto/meldung/1491527/schoenborn-betont-kreuz-als-symbol-fuer-gerechtigkeit

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  1. #1 von evildrummer666 am 10. April 2017 - 10:03

    Richtig. Es war damals gerecht den Aufrührer Jeshua von Nazareth an das Kreuz zu nageln. Das war damals die Gerechtigkeit. Gut dass heute maximal eine Gefängnisstrafe gibt.

  2. #2 von Gerry am 10. April 2017 - 10:03

    dass alle Menschen gleich sind

    Ach, deswegen dürfen Frauen in der kath. Kirche bestimmte Ämter nicht ausüben; gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten;…..

  3. #3 von Gondlir am 10. April 2017 - 10:34

    Dieses Kreuz ist in meinen Augen ein Symbol des Todes. Denn ich sehe es immer wieder hinter den Namen von Toten. Den Tod als „gerecht“ anzusehen, nur weil er jeden irgendwann trifft, fällt mir schwer, wenn ich daran denke, dass viele Menschen – darunter auch meine Mutter – nicht so alt geworden sind, wie ich es heute bin. Der Tod mag der große Gleichmacher sein. Aber Gleichmacherei ist nicht immer gerecht.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 10. April 2017 - 10:37

    @ evildrummer666:

    Du nimmst mir das Wort aus dem Munde.
    Zusatz: Es ist aber nicht das Verdienst des Kreuzes, dass wir für soetwas Haftstrafen eingeführt haben.

  5. #5 von Skydaddy am 10. April 2017 - 11:26

    Für den Kardinal drückt das Kreuz auch aus, „dass alle Menschen gleich sind, dass alle vor Gott gleich sind, und dass wir darüber beurteilt werden, ob wir gerecht sind“.

    Eine dreiste Lüge!

    Den christlichen Gott interessiert nicht, ob man gerecht ist, sondern ob man an Jesus glaubt. („Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“)

    Und genau deshalb hat das Kreuz NICHTS in öffentlichen Gebäuden zu suchen.

  6. #6 von drawingwarrior am 10. April 2017 - 11:28

    @Gonglir
    Es gibt Kommentare, da wünschte man sich mehr Daumen vergeben zu dürfen.
    Deiner zählt dazu.
    Meine Mutter wurde 33 Jahre alt und verbrachte 6 Jahre in verschiedenen Krankenhäusern bis sie 1977 verstarb.
    Ich werde in wenigen Tagen 51… soviel zu dem Thema.
    Gerechtigkeit in einem Holzkreuz zu sehen ist schlichtweg dumm.
    Hinrichtungen haben noch nie etwas mit Gerechtigkeit, aber ganz viel mit Rache zutun gehabt.
    Das Kreuz stellt für mich die Dummheit der christlichen Idee dar.
    Ein dummer Gott tut dumme Dinge um andere dumme Dinge aus der Welt zu schaffen.

  7. #7 von Rene am 10. April 2017 - 12:07

    Das Kreuz ist nichts weiter als eine Drohung. Knie nieder oder zum Teufel mit dir.

  8. #8 von oheinfussel am 10. April 2017 - 14:03

    Symbol der Gerechtigkeit – klar.
    Und der Folterstuhl ist eins für ergonomisches Sitzen…

  9. #9 von stephancologne am 10. April 2017 - 14:08

    Wie ein Drogendealer der sich dafür feiern lässt, dass Gegenmittel zu der Droge zu haben, die er einem gestern verkauft hat.

  10. #10 von Siegrun am 10. April 2017 - 14:33

    Das Kreuz ist vor allem ein Folterinstrument. Mit Gerechtigkeit hat das nicht zu tun. Es symbolisiert auch nicht gerechtigkeit. Es ist einfach nur das Markenzeichen eines ziemlich absurden Vereines und sollte aus der Öffentlichkeit verschwinden. Privat kann jeder machen was er will.

  11. #11 von m0ebius am 10. April 2017 - 15:00

    Also, die Story dahinter ist sinngemäß (wenn man sie ernstnimmt): „Ich bin der allmächtige Herrscher des Universums und lasse eine Teilperson von mir zu Tode foltern, damit ich eine Ausnahme für von meiner eigenen Regel machen kann, dass Ihr für die Missetaten Eurer schuldunfähigen Vorfahren bestraft werden müsst. Glaubt das gefälligst, oder ich foltere Euch bis in alle Ewigkeit!“
    Klar, das man das zuerst mit „Gerechtigkeit“ assoziiert.

  12. #12 von Hypathia am 10. April 2017 - 15:26

    Tja, jetzt, wo immer mehr Menschen und vor allen auch solche in politischen Positionen, die Verbannung religiöser Symbole aus religionsneutralen Orten und Gebäuden fordern, müssen sich die Kleidchen tragenden Oberschmarotzer immer wieder neue und noch abenteuerliche Argumente für den Verbleib ihrer Pissmarken zusammenfabulieren.

  13. #13 von manglaubtesnicht am 10. April 2017 - 17:17

    Krieg ist Frieden. Lüge ist Wahrheit. Freiheit ist Sklaverei.

  14. #14 von oheinfussel am 10. April 2017 - 17:23

    @mgen
    Fussel sind Staubsauger

  15. #15 von Elvenpath am 10. April 2017 - 22:09

    Der Mann hat Recht! Man denke nur an gerechten Urteile im Namen „Gottes“ über die ganzen gefährlichen Hexen. Die gesellschaftszersetzenden Blasphemiker, die mörderischen Homosexuellen und jedem anderen Bösewicht, der der Kirche im Weg war.
    Da wurde echte Gerechtigkeit unter dem Kreuz gesprochen. Jahrhunderte lang.