Neueintritte in die Katholische Kirche Auf der Suche nach etwas, das bleibt

Nicht alle treten aus, viele Menschen treten auch heute noch ganz bewusst in die Katholische Kirche ein – und ihre Zahl steigt. In Glaubenskursen nehmen Interessierte ersten Kontakt auf zu ihrer neuen Religion.

Eva-Maria Bachmeier lebt seit zehn Jahren in München, geboren und aufgewachsen ist die 22-Jährige in Chemnitz. Mit Religion hatte sie dort wenig zu tun.

„Das hat alles mehr oder weniger mit meinem Mann angefangen und mit seiner Familie, die aus Niederbayern kommen und tatsächlich alle katholisch sind und gerne in die Kirche gehen. Ich wurde dann einfach mitgenommen in die Gottesdienste und musste immer flüsternd meinen Mann fragen: Was muss ich jetzt tun, wann muss ich aufstehen? So bin ich da hingekommen.“

Wie Eva-Maria Bachmeier geht es mehreren hier.

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[http://www.deutschlandradiokultur.de/neueintritte-in-die-katholische-kirche-auf-der-suche-nach.1278.de.html?dram:article_id=383441

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  1. #1 von Willie am 10. April 2017 - 07:27

    Die Theologin Gabriela Grunden leitet den Kurs, in dem die Neu-Katholiken etwas lernen über die Kirche ….

    Die werden erst Ostern getauft, aber sind schon Katholiken?

    Eva-Maria Bachmeier lebt seit zehn Jahren in München, geboren und aufgewachsen ist die 22-Jährige in Chemnitz. Mit Religion hatte sie dort wenig zu tun.

    Mit 12 Jahren bereist das Aufwachsen beendet? Nehmen wir mal mit, dass Menschen sich nicht an die ersten Jahre der Kindheit erinnern, dann bleibt die Frage, was wiegt mehr: Die paar Jahre in Chemnitz oder die 10 Jahre im katholischen Bayern? Sie gibt ja zu, dass er der katholische Mann war. Wäre sie nach Hamburg gegangen, dann wäre es evtl. der protestantische Mann, in GB der anglikanische, in Asien der hindu- oder buddhistische … Und wer weiß, in Chemnitz wäre sie vielleicht zur Esotherik, den Chemtrailern, den Pegidisten … gekommen. Sowas nennt man wohl auch versuchte Integration.

    Wie Eva-Maria Bachmeier geht es mehreren hier.

    Kurz: Man fischt ab, was sich bei „leichtgläubigen“ Menschen abfischen läßt und trainiert nun fleißig die neuen Rituale ein.

  2. #2 von Gerry am 10. April 2017 - 08:39

    Die Situation bei den Kirchenaustritten muss ja richtig verheerend sein wenn man solche Randphänomene groß aufbläst…

  3. #3 von oheinfussel am 10. April 2017 - 09:30

    Ich kann diesen Interessierten gerne was über die Bibel und die katholische Kirche erzählen. Ob die danach noch eintreten wollen, wenn ich mit denen fertig bin, sehen wir dann 😉

  4. #4 von Rene am 10. April 2017 - 09:34

    Grauenhaft. Aber ich verstehe die Intention: Ich unterwerfe mich dem großen Huhu, dieser liebt mich, also bin ich WICHTIG.

  5. #5 von Yeti am 10. April 2017 - 14:18

    Auf der Suche nach etwas, das bleibt

    Beschreibt aktuell sehr gut, wie sich die Kirche um Neueintritte bekümmert.

  6. #6 von deradmiral am 10. April 2017 - 21:37

    Bei der katholischen Kirche sieht es bei den Austritten schwarz aus. Bei den Protestanten noch viel schwärzer. Bei den Katholiken treten jedes jar zwischen 1/300-1/130 der Mitglieder aus. Absolut verlieren sie zwischen 1/90 – 1/140 der Mitglieder (inkl. Tode und Taufen).
    Bei den Protestanten sind es 1/200-1/80 Austritte und absolut 1/60-1/100.

    Mit den Kehrwerten kann man die Halbwertszeit der Kirchen abschätzen: Die katholische Kirche zerfällt demnach alle 60 bis 100 Jahre auf die Hälfte. Bei den Protestanten sind es 40 bis 70 Jahre (Kehrwert mit ln 2 multiplizieren), wobei der Trend auf die kleineren Jahreszahlen zeigt.