„40 Tage in der Wüste“: Karger Jesus-Film mit Ewan McGregor

Fromme Darstellung, kritische Abrechnung oder Satire: Jesus erschien schon in vielen Varianten auf der Leinwand. Meistens ging es dabei um seine Wundertaten oder die Kreuzigung. Nun spielt Ewan McGregor den fastenden und suchenden Jesus.

[..] Über weite Strecken wird im Film nur wenig gesprochen, die Geschichte wird in großer Ruhe, fast meditativ, über die Bilder erzählt. Statt als strahlender Gottessohn erscheint Jesus als ein stolpernder, einsamer, scheiternder Mensch – die Darstellung mag einigen christlichen Gläubigen nicht gefallen.

[..] In den letzten 20 Minuten gewinnt der Film plötzlich rapide an Fahrt, Unglück und Wandel treten ein. [..] Nach 40 Tagen in der Ödnis, so steht es in den Evangelien von Markus, Matthäus und Lukas, lässt der Teufel von Jesus ab. Der Grund dafür in der Bibel: Jesus ließ sich nicht verführen. In dem Film sagt der Teufel zur Begründung: „Du dachtest doch nicht, dass ich den ganzen Weg mitgehe. Meine Füße tun weh.“

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  1. #1 von deradmiral am 10. April 2017 - 20:55

    Gut zu wissen, dass man die erste Stunde am Popcorn-Stand nicht vergeudet. Jetzt kann Oma jedenfalls das Bild hängenlassen:

  2. #2 von Noch ein Fragender am 10. April 2017 - 21:49

    In dem Film sagt der Teufel zur Begründung: „Du dachtest doch nicht, dass ich den ganzen Weg mitgehe. Meine Füße tun weh.“

    Seitdem es die bequemen mephisto-Schuhe mit Soft-Air-Technologie (Luftpolsterung) gibt, ist das keine überzeugende Begründung mehr. 🙂

  3. #3 von drawingwarrior am 10. April 2017 - 22:46

    Wartet noch jemand ausser mir darauf, das Obi Wan das Lichschwert zündet und dem Sith den Garaus macht?
    Ewan übt wohl schon für den Solo Kenobi Film.