16-jähriger Syrer wegen Terrorplänen verurteilt

Die Radikalisierung des Jugendlichen führte das Gericht auch auf seine „Einsamkeit“ nach der belastenden Flucht aus Syrien zurück. In der Flüchtlingsunterkunft sei er häufig sich selbst überlassen gewesen und habe sich „tags und nachts“ fast ausschließlich mit seinem Handy beschäftigt. „Darüber hinaus pflegte er intensivste Internet- und Chatkontakte“, erklärte das Gericht. „Über diese Kontakte reifte in ihm ein islamisch-dschihadistisches Weltbild.“

Die Polizei hatte bei dem Angeklagten einen Batterieträger mit heraushängenden Drähten, ein Paket mit 70 Nähnadeln und Butangaskartuschen gefunden. Diese Gegenstände hätten dem Angeklagten und seinem Tatplan aber nicht zugeordnet werden können, stellte das Gericht fest.

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  1. #1 von deradmiral am 10. April 2017 - 20:24

    Das ist der Beweis: Es war das Internet. Statt einem Turing-Award hätte man wohl Tim Berners-Lee einen Platz in Guantanamo buchen sollen. Ohne das Internet und die Einsamkeit wäre dieser arme Junge vielleicht Strickweltmeister geworden.