Warum Konfessionslose manchmal Kirchensteuer zahlen müssen

Wer keiner Konfession angehört, muss in Deutschland unter Umständen trotzdem Kirchensteuer zahlen – indirekt über den Ehepartner. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat diese Regelung jetzt gebilligt.

weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/warum-konfessionslose-manchmal-kirchensteuer-zahlen-muessen-a-1142159.html

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  1. #1 von deradmiral am 7. April 2017 - 10:17

    So wird die religiöse Toleranz der Konfessionslosen belohnt. Die Kirchen verfluchen uns erst mit Höllenqualen und dann verlangen sie noch Eintritt dafür (und nicht wenig).

    Wenn jetzt noch jemand kommt mit der Caritas-Legende kommt, dann muss ich mir ein neues Keyboard kaufen.

  2. #2 von parksuender am 7. April 2017 - 11:18

    Ich glaub mein Aluhut pfeift – Demnächst gründe ich einen Sportverein und teile den Familienangehörigen der Mitglieder mit, dass sie ebenfalls für ihre Unsportlichkeit Mitgliedsbeiträge zahlen müssen

  3. #3 von Rene am 7. April 2017 - 11:29

    Es gibt doch Möglichkeiten, diese religiöse Abzocke zu umgehen. Zum Beispiel eine beitragspflichtige Mitgliedschaft in einem weltanschaulichen Verein. Und schon schaut unserer Parasit in die Röhre.

  4. #4 von Diamond Mcnamara am 7. April 2017 - 13:12

    Bitte mehr Details,Beispiel: Gott vergelt’s. (oder vergällts?)

  5. #5 von manglaubtesnicht am 7. April 2017 - 15:38

    Hmpf. Ich ging davon aus, dass diese Praxis menschenrechtswidrig wäre. Mist.

  6. #6 von m0ebius am 7. April 2017 - 18:22

    Zunächst mal Hut ab für den Kläger. Das ganze auf individueller Ebene zu regeln wäre ja deutlich bequemer.

    Ich würde in dieser Situation ja meine Frau fragen, ob sie wirklich Mitglied in einer derart geldgierigen Gemeinschaft sein will, dass sie langwierige Rechtsstreitigkeiten für das Recht führt, Mitgliedsbeiträge von Nichtmitgliedern einzuziehen.

    Einen Teil des gesparten Geldes kann man ja dann für eine gute Sache ausgeben. (Nicht, dass man das müsste, die gestiegenen Steuereinnahmen finanzieren ja auch so schon mehr Förderwürdiges als die Kirchensteuer.)

  7. #7 von Rene am 7. April 2017 - 19:03

    „Mitglieder einer Weltanschauungsgemeinschaft mit dem Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts sind Angehörige einer steuerberechtigten Weltanschauungsgemeinschaft und dürfen nicht zur Zahlung des besonderen Kirchgeldes herangezogen werden.“ Sagt: http://www.bfg-bayern.de/

  8. #8 von m0ebius am 7. April 2017 - 19:58

    @Rene: Es ist leider vom Bundesland abhängig, ob man damit durchkommt. In einigen Bundesländern, recht es Mitglied einer steuerberechtigten Weltanschauungsgemeinschaft zu sein, in anderen muss es eine steuererhebende sein.

  9. #9 von awmrkl am 8. April 2017 - 10:22

    m0ebius

    Hast Du dazu evtl auf die Schnelle einen zusammenfassenden Link?

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