Imame predigen gegen Integration

Der Journalist Constantin Schreiber hat sich Freitagsgebete in Moscheen angehört und darüber ein Buch geschrieben. „Inside Islam“ polarisiert und steht nach einer Woche auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste.

(…)

Obwohl der Autor mehrfach betont, dass seine Reportage nicht repräsentativ ist, verdichtet sich beim Lesen das Gefühl, dass in den besuchten Moscheen der Integration und dem kulturellen Miteinander wenig Bedeutung beigemessen wird. Das stimmt nachdenklich. Gesagt werden muss auch, dass der Autor „konkrete Aufrufe zur Gewalt oder Verherrlichung des Dschihad“ bei seinen Besuchen nicht erlebt hat. Schreiber ist bewusst nicht in „Vorzeige-Moscheen“ gegangen.

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/04/07/imame-predigen-gegen-integration/

 

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 8. April 2017 - 11:34

    dass in den besuchten Moscheen der Integration und dem kulturellen Miteinander wenig Bedeutung beigemessen wird. Das stimmt nachdenklich.

    Das pro-christliche medienmagazin soll sich beim Nachdenken lieber an die eigene Nase fassen:

    Als wenn evangelikale Predigten „dieser Welt“ mit ihrer kulturellen Vielfalt große Bedeutung beimessen würden.

    „Stellt euch nicht dieser Welt gleich …“ (Röm 12,2)

    https://www.erf.de/erf-plus/archiv/aufgeweckt/wort-zum-tag/stellt-euch-nicht-dieser-welt-gleich/73-4445

    Jeder monotheistische Prediger versucht seine Leute bei der Stange zu halten durch Abgrenzung von anderen, die nur als Missionsobjekte wahrgenommen werden.

    Und das vielzitierte „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5, 29b) liest sich auch nicht ohne weiteres wie ein Aufruf zur Integration in den menschenrechtsbasierten, demokratischen Rechtstaat.