Religion kann entscheidend zur Entwicklungshilfe beitragen

Religion kann nach Einschätzung von Experten eine entscheidende Rolle in der Entwicklungshilfe spielen. „80 Prozent der Menschen weltweit fühlen sich einer Religion zugehörig“, sagte Ulrich Nitschke von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) am Mittwoch.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/143041/05-04-2017/religion-kann-entscheidend-zur-entwicklungshilfe-beitragen

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  1. #1 von Rene am 6. April 2017 - 10:35

    Head and Shoulders kann zur Verminderung von Schuppen beitragen.

  2. #2 von Gerry am 6. April 2017 - 10:53

    Der nigerianischen Theologe Obiora Ike kritisierte, dass Entwicklung im Westen vor allem wirtschaftlich und technologisch verstanden werde.[…] „Kultur und Religion sind die Grundlage des afrikanischen Weltbildes“, sagte er.

    Tja, damit hätten wir einen weiteren Grund für die Rückständigkeit fast aller Länder in Afrika auf vielen Gebieten.

    Lasst uns mal überlegen, wann die Industrielle Revolution begonnen hat…
    grübel
    Ach richtig. Damals als die Naturphilosophen die dummen Spekulationen der Philosophie und Religion hinter sich gelassen haben und anfingen, mittels Versuchsaufbauten die Realität zu verstehen.

    Das dürfte dann wohl die „Baumhausregel“ des technischen und gesellschaftlichen Fortschritte sein: Wer nicht bereit ist, den alten und nutzlosen Scheiß hinter sich zu lassen wird nicht in der Lage sein sich weiter zu entwickeln.

  3. #3 von Rene am 6. April 2017 - 22:20

    @ Ulrich Nitschke von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit:

    “ Anbetung der Jungfrau Maria und strenger Katholizismus gehören bis heute zur Ideologie flüchtiger Völkermordtäter und ihrer Sympathisanten, wie der in Deutschland inhaftierte Präsident der Hutu-Miliz FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas), Ignace Murwanashyaka.“

    Was ist eigentlich aus dieser religiösen Drecksau geworden?

    Soviel zur Einschätzung des Experten Ulrich Nitschke. Sind Sie ein Holocaust Leugner oder nur ein Depp?

  4. #4 von Willie am 6. April 2017 - 22:29

    So hätten beispielsweise Imame einen entscheidenden Beitrag bei der Ächtung von Genitalverstümmelung an Frauen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, brauche es in der staatlichen Entwicklungshilfe mehr Fachwissen zu Religion.

    Wenn der Imam nur gegen die Genitalverstümmelung an Frauen anpredigt, wenn der Geldgeber in seiner Religion Fachwissen hat (was er ja auch als Atheist & Co. haben kann), dann stimmt doch etwas nicht mit dem Imam und ist das erste Anzeichen von gelebter Kleptokratie.

    Der nigerianischen Theologe Obiora Ike kritisierte, dass Entwicklung im Westen vor allem wirtschaftlich und technologisch verstanden werde. „Religiöse, ethische und kulturelle Bedingungen werden zu selten anerkannt.“

    Sollen wir daraus entnehmen, dass sich der immens reiche Vatikan nicht um die Schäfchen in Afrika kümmert? Und wenn doch, dann nur bei geisiger Nahrung, aber nicht bei der Bekämpfung von Hunger und Armut.

  5. #5 von user unknown am 7. April 2017 - 10:02

    So hätten beispielsweise Imame einen entscheidenden Beitrag bei der Ächtung von Genitalverstümmelung an Frauen.

    An der Genitalverstümmelung von Männern – also an der Verstümmelung, nicht an der Ächtung der Verstümmelung – haben sie auch einen entscheidenden Beitrag.

    „Religiöse, ethische und kulturelle Bedingungen werden zu selten anerkannt.“

    FGM ist doch eine kulturelle Bedingung. Die soll jetzt anerkannt werden? Oder soll selektiv das eine Mal die Kultur anerkannt, das andere Mal bekämpft werden?

    „Kultur und Religion sind die Grundlage des afrikanischen Weltbildes“

    Und das Weltbild ist die Grundlage von Kultur und Religion. Oder die Religion ist die Grundlage der Religion und die Kultur die der Kultur und was der tautologischen Erkenntnisse noch alles sind.

    Wenn sich religiöse Praktiken oder Einstellungen negativ auf die Entwicklungsziele auswirkten, müssten andere Partner gefunden werden.

    Ja, was sind die Entwicklungsziele? Dass viele Afrikaner das Vater Unser lernen? Dass sie in den Kirchenchor gehen? Die Bibel lesen lernen und Koranverse auswendig?

    Welche Ziele verfolgt denn die Religion in der Entwicklungshilfe? Altruistische oder propagandistische? Will sie sich ausbreiten? Hat nicht wenig die afrikanische Kultur so gründlich zerstört wie die Kirchen?