Osterei-Suche umbenannt: Kirche von England empört

Der Schokoladenhersteller Cadbury und die gemeinnützige Organisation National Trust haben ihre traditionelle Osterei-Suche umbenannt: Der Ausdruck „Ostern“ kommt nicht mehr vor. Das stößt auf scharfe Kritik aus Kirche und Politik.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/143024/04-04-2017/aufregung-um-osterei-suche-cadbury

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  1. #1 von oheinfussel am 4. April 2017 - 18:02

    Heult doch!

  2. #2 von Diamond Mcnamara am 4. April 2017 - 18:08

    Ich feiere das Heilige Hasenfest auch nciht mehr.

  3. #3 von Hypathia am 4. April 2017 - 18:11

    Wie heißt es denn jetzt? Haseneiersuche? 😂😂😂

  4. #4 von Yeti am 4. April 2017 - 18:27

    Gibt es neuerdings jetzt auch einen „War On Easter“?

    Als ob die Eier jemals etwas mit dem vorgeblichen „Sinn“ des Osterfestes zu tun gehabt hätten. Oder werden die an Karfreitag in die Pfanne gehauen und am Ostermontag schlüpfen die Küken aus dem Spiegelei, bzw. aus dem Kühlschrank in dem angeblich vormals das in die Pfanne gehauene Ei gelagert wurde?

    PS: Wenn die Kirche „empört“ ist, ist dem meist etwas Begrüßenswertes voraus gegangen.

  5. #5 von Elvenpath am 4. April 2017 - 19:53

    @Yeti. Deine Unwissenheit erschüttert mich. Jedes Kind weiß doch, dass Jesus zu Ostern aus einem Ei wiedergeboren wurde.

  6. #6 von user unknown am 5. April 2017 - 01:09

    Nun ja.

    Erstens wieder ein schönes Beispiel über den Zusammenhang von Liberalismus und Kapitalismus: Der Geschäftemacher sieht die Bedeutung des religiösen schwinden, aber neue Käuferschichten, die eher weniger von Jesus hören wollen.

    Zweitens den totalitär-autoritären Anspruch des christlichen Wächterrats, der den Leuten vorschreiben will, wie sie Süßkram vermarkten.

    Drittens – das wird aber etwas gewagt:
    Die jüngsten christlichen Schriften datieren wohl um das Jahr 70 u.Z. Das ist der Zeitpunkt des römisch-jüdischen Krieges mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem, die als Legende m.W. in der Ostergeschichte auftaucht (der Vorhang im Tempel zerreißt in der Mitte von oben nach unten o.s.ä., Vorankündigung der Auferstehung Jesu als „Der Tempel wird eingerissen und in 3 Tagen wieder aufgebaut“).
    1 Million Juden sterben in diesem Kriege, Jerusalem ist 60 Jahre unbewohnbar, die Juden zerstreuen sich rund ums Mittelmeer und bilden dort eine Diaspora, also religiöse Minderheit.

    Man kann also die Vermutung anstellen, dass das CHristentum eine Neu- und Umschreibung der jüdischen Religion ist, angereichert mit der Erfahrung dieser Niederlage und adaptiert an die neue Umgebung (Aufgabe der Beschneidung, Missionstätigkeit, …). Nicht die Zerstörung des Tempels ist eine Metapher für den Tod Jesu, sondern dessen Tod eine Metapher für die Zerstörung des Tempels. Vielleicht auch eine Art Geheimsprache der Juden im römischen Untergrund.

    Die Auferstehung ist also ein Programm der kulturellen Wiedergeburt, eine Phönix-aus-der-Asche-Geschichte. Das Huhn lebt auch nicht ewig, nur dass es sich im Ei neu erfindet und verändert wiedergeboren wird, wie überhaupt im Frühling all das, was im Winter abgestorben schien, neu aufblüht.

    Sehr abstrakt, dieser Zusammenhang – womöglich falsch. Ich kenne mich nicht wirklich mit jüdischer Geschichte aus. Auch weiß ich nicht, wie alt Eierbräuche um die Frühlingszeit sind. Oft werden ja von Religionen fremde Bräuche inkubiert oder man pfropt die eigene Religion fremden Sitten auf. In Afrika gibt es wohl auch Kombinationen von Christentum und Voodoo.

  7. #7 von stephancologne am 5. April 2017 - 01:58

    Dieb empört sich, weil man Ihm die Beute wegnimmt.

  8. #8 von dezer.de am 5. April 2017 - 07:50

    Untergang des Abendlandes! Und harte Christenverfolgung!

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