Atheist mit Gottvertrauen?

Mit welchem Atheisten würden Sie gerne einmal diskutieren“? Auf diese in einer Kirchenzeitung gestellte Frage würde ich gerne den 1977 verstorbenen Philosophen Ernst Bloch nennen. Er hat sich intensiv mit der biblischen Figur des Hiob auseinandergesetzt und mit dessen trotzigem Protest gegen Gott, der alle die Übel, Ungerechtigkeiten und Leiden in der Welt zulässt oder zumindest nicht verhindern kann.

(…)

Oder wie Bloch selbst es formuliert hat: „Gerade der Rebell besitzt Gottvertrauen, ohne an Gott zu glauben“.

weiterlesen:

[http://www.morgenweb.de/bergstraesser-anzeiger_artikel,-kirche-atheist-mit-gottvertrauen-_arid,1025197.html

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  1. #1 von Rene am 3. April 2017 - 12:13

    Auf die umgekehrte Frage, mit welchem Christen ich gerne diskutieren würde, könnte ich nur antworten: mit keinem. Wozu auch? Über was soll ich diskutieren mit jemandem, der Thor als lächerlich abtut und gleichzeitig sein Leben Jhwe (Huhu) unterordnet? Und dessen Weltbild von der lächerlichen Aussage abhängt, dieser ranzige Wanderprediger sei nach drei Tagen als Zombie wiedergekehrt.

    Und über die Bibel? Für mich enthält sie nichts (hier: Aufschrei) nada, null, was für mein Leben relevant und nicht schon durch die weltliche Ordnung geregelt wäre. Über die Bhagavad Gita gerne, denn sie enthält Nachdenkenswertes und löst im Gegensatz zu den arabischen Märchen und Lagerfeuergeschichten bekiffter Hirten aus der Bibel nicht sofortiges Fremdschämen aus.

    Und Gottes Reich komme? Bitte nicht. Wir kaufen nichts!

  2. #2 von Deus Ex Machina am 3. April 2017 - 17:22

    „Oder wie Bloch selbst es formuliert hat: „Gerade der Rebell besitzt Gottvertrauen, ohne an Gott zu glauben“.“

    –> Das hat er gesagt? Der Satz ist Nonsens! Kein Wunder, dass der Anhänger einer Nonsens-Religion mit dem Urheber eines solchen Satzes reden möchte.

  3. #3 von drawingwarrior am 3. April 2017 - 21:01

    Hiob ist kein Rebell und auch kein Ungläubiger.
    Hiob ist ein Gläubiger, der versucht, seinem Gott durch Verhandlungen, Anklagen und Schmeicheleien ein, für sein irdisches Wohl, positives Ergebnis abzutrotzen.

    Thomas war der einzige Skeptiker in diesem dummen, einfältige Buch.
    Er wurde für seinen Zweifel von dem Hauptdarsteller des Romanes getadelt und als wankelmütig und kleingläubig hingestellt.
    Das Anhänger eines angeblichen Widergängers am liebsten mit toten Atheisten und Philosophen diskutieren wollen, dass lässt tief blicken…abgrundtief.

  4. #4 von itna am 3. April 2017 - 21:46

    Bloch, der Hoffende. Ein fürchterlicher Philosoph.

  5. #5 von Hal am 4. April 2017 - 00:06

    Die Totengräber trauern einen längst verstorbenen Diskurs nach, damals als sie als Ebenbürtige akzeptiert wurden, deren Bibelstudien als Wissenschaft wahrgenommen wurden – damals.

    Die Zeiten sind vorüber, es war der Übergang von Dominanz der Gottesmänner die im Kerzenschein anfing, im Lichte der Petroleumlampen fortsetzte und im elektrischen keine Schatten mehr warf.

  6. #6 von Vampyrella am 5. April 2017 - 16:33