„Schwul, Aids, Nonnen, oh mein Gott“

Der Berliner Hospizdienst Tauwerk kümmert sich um sterbende Aids-Kranke. Gegründet haben ihn zwei Franziskanerinnen. Die beiden Ordensfrauen kämpfen dafür, dass ihre Kirche die Haltung zu Homosexualität ändert.

Marc Mattulat verlor vor acht Jahren seinen Mann Paul an die Immunschwächekrankheit. Er hatte sich zuvor nach Hilfe umgeschaut, als er die Pflege nicht mehr alleine stemmen konnte. Im Krankenhaus sagte man ihm, es gebe da diese Ordensschwestern, die sich um Aids-Kranke kümmerten. Doch er war skeptisch. Führende Vertreter der katholischen Kirche hatten Schwule damals als Sünder bezeichnet, die mit Aids die gerechte Strafe Gottes erführen. … Mattulat ist mittlerweile hier selbst Hospizhelfer geworden. Er ist auch in einen säkularen Franziskanerorden eingetreten und hat den Namen Antonius angenommen.

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[http://www.deutschlandfunk.de/20-jahre-berliner-hospizdienst-tauwerk-schwul-aids-nonnen.886.de.html?dram:article_id=382639

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  1. #1 von Willie am 2. April 2017 - 01:44

    Das sei unter anderem Papst Franziskus geschuldet. Der hatte im letzten Sommer unter anderem gesagt, dass die katholische Kirche sich bei Homosexuellen für die Ausgrenzung entschuldigen solle.

    Aufgepasst! Nicht der Papst als Kirchenchef entschuldigt sich, sondern nur die Anderen im knarrewnden Kirchengebälk sollen gefalligt über Entschuldigungen nachdenken und diese evtl. aussprechen.

  2. #2 von oheinfussel am 2. April 2017 - 09:52

    Damals als Sünder bezeichnet?!

  3. #3 von manglaubtesnicht am 3. April 2017 - 15:13

    An dieser Überschrift sieht man, dass Kommata nicht überflüssig sind.