Spruchtaxi: Freispruch für „Gotteslästerer“

Wir hatten ja neulich schon die Entscheidung gemeldet, dass der Betreiber des Lüdinghauser Spruchtaxis, Albert Voß, freigesprochen wurde.

Beim hpd gibt es nun einen ausführlichen Bericht zu dem Fall und zur Verhandlung:

[https://hpd.de/artikel/freispruch-fuer-gotteslaesterer-14259

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  1. #1 von manglaubtesnicht am 31. März 2017 - 15:07

    Eine gute Nachricht. Glückwunsch, Herr Voß!

  2. #2 von manglaubtesnicht am 31. März 2017 - 15:20

    KOTZEN 1000 zur Aussage des Staatsanwalts: „Ferner betonte er den Sinn des §166 StGB – insbesondere nach den Ereignissen um Charlie Hebdo. „Man muss mit dem Beschimpfen von Religionen sehr vorsichtig sein“, sagte Dr. Sumpmann, „sonst löst man einen Brand aus“.“

    Unfassbar, oder? „Was geht sie auch mit so einem kurzen Kleid in die Stadt, muss sie sich ja nicht wundern!?“

  3. #3 von Hal am 31. März 2017 - 19:24

    @mgen

    Ist mir auch aufgefallen, nur ziehe ich andere Schlüsse. Der stramme Herr Dr Staatsanwalt will die Heiligkeit aller, besonders seiner eigenen Religion wahren(?). Wäre der Weg zum BVG geöffnet worden, so würde §166 in jedem Belang kastriert werden, so wage und beliebig formuliert müsste ein Urteil zu Gunsten von Voss alles zulassen – somit käme es zu einer de facto Abschaffung dessen.

    Ich hoffe dass der gute Mann als Trucker noch mehr Sprüche verkleben kann.

  4. #4 von itna am 2. April 2017 - 01:09

    Eine Religion kann man ebenso wenig beschimpfen wie ein Haus oder einen Baum.