Stephen Hawkings Gottesproblem

Ein Beitrag der 14-jährigen Laetitia Jennißen im Rahmen des kath.net-Jugend-Schreibwettbewerbs.

Tut mir leid, Mister Hawking, aber bei all Ihrer Genialität machen Sie doch immer den gleichen gewaltigen Denkfehler. … Sein Problem ist der Verstand, weil dieser es nicht zulässt, dass Hawking über den Rand eben dieses Verstandes hinausdenkt. Er hält alles für berechenbar. Aber Gott kann man nicht berechnen, weil unser Verstand ihn gar nicht erfassen kann.

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[http://kath.net/news/59054

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  1. #1 von evildrummer666 am 30. März 2017 - 13:19

    Was wir erfassen und wie weit unser Horizont geht wird hier finde ich in 3 Teilen schön erklärt, und das ihr Gott wie wir denken eh nur eine Fiktion ist.

    https://www.awq.de/2017/03/erkenntnis-teil-1-erkenntnishorizont-praktischer-umgang-wirklichkeit/

  2. #2 von Thomas Rindt am 30. März 2017 - 13:30

    Schade, dass ein junger Mensch mit erkennbar Bildung und Verstand so denkt. Sich von der Religion einfangen lässt ….

  3. #3 von Rene am 30. März 2017 - 13:40

    Der Verstand war schon immer das zentrale Problem der Katholiken. Und was das Mädchen angeht, ihre Meinung ist das Ergebnis von Kindesmissbrauch. Dreckspack.

  4. #4 von evildrummer666 am 30. März 2017 - 13:41

    Das kleine Mädchen macht noch einen Fehler. Sie sagt er denke nicht über den Rand seines Verstandes hinaus.

    Diesen Gott kann man auch nicht mit Denken in sein Hirn lassen.
    Dieser Gott findet seinen Platz im menschlichen Gehirn durch den Glauben.

    Und seien wir mal ehrlich. Dieser Hawkins denkt weit über den Tellerrand als die meisten Menschen auf dieser Welt.

  5. #5 von parksuender am 30. März 2017 - 15:02

    Laetitia glaubt einen verstandesgemäßen Grund gefunden zu haben warum ein Wesen außerhalb unserer Verstandeswelt existiere.

    Finde den Logikfehler

  6. #6 von ralledore am 30. März 2017 - 16:41

    „Aber Gott kann man nicht berechnen, weil unser Verstand ihn gar nicht erfassen kann.“

    …warum geistert er dann trotzdem in vielen Köpfen rum, herrlicher Widerspruch…

  7. #7 von Deus Ex Machina am 30. März 2017 - 18:04

    Eine kleine Sektenlarve, kurz bevor sie zur Sektendrohne heranwächst. Putzig.

  8. #8 von Torchy am 30. März 2017 - 18:37

    Liebe Laetitia,
    erstens, wecher deiner katholischen Peiniger hat dir eingeredet, Hawking hielte alles für berechenbar? Hast du ihn überhaupt je gelesen oder sogar verstanden?
    Zweitens, es gibt eine sehr gute Bezeichnung für Dinge, die „über den Verstand hinausgehen“: Einbildung.
    Viele Grüße und viel Erfolg beim Übergang vom Nachplappern zum Selberdenken!

  9. #9 von oheinfussel am 30. März 2017 - 22:00

    Ich schwanke zwischen Mitleid und Belustigung.

    Aber mir wurde schon mal etwas Ähnliches gesagt – durch meine Hochbegabung würde ich alles für erfassbar halten und daher sei ich einfach außer Stande(bzw würde es nicht zulassen), dass ich den unfassbaren Gott erfassen könne -.-

    So ein Käse…

  10. #10 von Rene am 30. März 2017 - 22:23

    Fussel, das klingt doch garnicht so schlecht.

  11. #11 von Elvenpath am 31. März 2017 - 01:07

    Wenn ich mir in der Bibel ansehe, was ihr Gott so getan haben soll, ist er alles andere, als für unseren Verstand gar nicht zu erfassen, sondern zeigt recht primitive Gedankenmuster und Wesenszüge.

  12. #12 von Willie am 31. März 2017 - 02:38

    Sein Problem ist der Verstand, weil dieser es nicht zulässt, dass Hawking über den Rand eben dieses Verstandes hinausdenkt.

    Das Problem der Laetitia ist ihr Verstand, weil dieser es nicht zulässt, dass sie über den Rand eben dieses Verstandes hinausdenkt. Wobei ich hier den Verstand als angesammteltes Wissen und dessen Anwendung verstehe und Laetitia sich der vollen Anwengung, auch der weiteren WIssensansammlung und der Reflektionen darübern (noch) verweigert.

  13. #13 von drawingwarrior am 31. März 2017 - 10:39

    Das kommt dabei raus, wenn man Denken mit Einbildung verwechselt.
    Bevor man laufen kann lernen wir zu krabbeln.
    Bevor man über etwas hinausdenkt, sollte man darin alles durchdacht haben.

  14. #14 von Noch ein Fragender am 31. März 2017 - 11:35

    Laetitia Jennißen ist 14 Jahre jung und kommt aus Deutschland. Sie ist Mitglied bei der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. In ihrer Freizeit versucht sie, wissenschaftliche Theorien zu hinterfragen und selbst welche aufzustellen.

    Realsatire.

  15. #15 von Unechter Pole am 31. März 2017 - 12:38

    Eher ein „Stephen-Hawking-Problem der Religioten“.

  16. #16 von Deus Ex Machina am 31. März 2017 - 19:00

    Meiner Erfahrung nach argumentieren Menschen mit der „Beschränktheit des Verstandes und Unerfassbarkeit von xy“, die es mit ihrem beschränkten Verstand eh nicht weit gebracht haben.
    Aber auch toll, dass man jetzt schon nur ein 14jähriger selbsternannter „Physikfreak“ sein muss, um von den Katholen gegen Fachleute angeführt zu werden. Wahrlich, Physikfreak ist ja auch eine Stellung, die man sich hart erarbeiten muss und die einiges an Renomee in der Wissenschaftswelt hat.
    Sie wissen einfach nicht mehr, wie sie ihren Scheiß noch verkaufen sollen….

  17. #17 von Elvenpath am 31. März 2017 - 20:12

    Aber Gott kann man nicht berechnen, weil unser Verstand ihn gar nicht erfassen kann.

    Übersetzt: Anders kann man sich den Blödsinn in der Bibel nicht erklären, wenn man von der Existenz des christlichen Gottes überzeugt ist.

  18. #18 von Hal am 31. März 2017 - 23:06

    OT

    Wir leben in einer Zeit in der wir anders sein müssen, wir sind aber nur wir, wenn jeder einzelne genau sein ich abgrenzen kann und es auch behaupten kann?

    Ja ich weiss.

  19. #19 von F. M. am 1. April 2017 - 19:00

    Nennt man das nicht auch den Dunning-Kruger-Effekt?

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt