Spruchtaxi: Ex-Lehrer darf weiter über Jesus lästern

Freispruch im Berufungsprozess am Land­ge­richt Müns­ter. Al­bert Voß (68) war wegen Ver­un­glimp­fung von Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten (früher „Gotteslästerung”) vom Amtsgericht Lüdinghausen zu 3000 Euro Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

weiterlesen (leider BILD):

[http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/atheismus/gotteslaesterer-freigesprochen-51065026.bild.html

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  1. #1 von Skydaddy am 29. März 2017 - 18:17

    Doch der Rich­ter sprach Al­bert Voß frei, sah dessen Äußerungen durch die Mei­nungs­frei­heit ge­deckt. „Wir sind der Mei­nung, mit den Sprü­chen auf dem Auto muss die Ge­sell­schaft leben und wir glau­ben, dass kann sie auch ganz gut…”

  2. #2 von uwe hauptschueler am 29. März 2017 - 19:39

    Eine Religionsgemeinschaft, welche man verunglimpfen könnte, müsste erst noch gegründet werden. Mir ist keine bekannt.

  3. #3 von m0ebius am 30. März 2017 - 02:49

    Das war aber auch bitter nötig. Dafür bestraft zu werden, dass man Luther-Sprüche leicht abwandelt (und zwar nicht zum Extremen), während gleichzeitig Staatsknete für die „Lutherdekade“ ausgegeben werden, wäre auch eines modernen Rechtsstaates unwürdig.

  4. #4 von Friedensgrenze am 30. März 2017 - 07:47

    Gratulation dem tapferen Physiklehrer !

    BLÖD: „Für die­ses Ur­teil kann Al­bert Voß (68) jetzt eine Kerze an­zün­den… “

    Soll er sich bei Gott für den gewonnenen Gerichtsprozess bedanken? BLÖD macht Religioten glücklich.

  5. #5 von Elvenpath am 30. März 2017 - 12:14

    Man stelle sich vor, jemand würde solche Sprüche über eine andere Ideologie ans Auto kleben. Zum Beispiel über den Kommunismus. Niemand würde auf die Idee kommen, dass das nicht in Ordnung wäre, oder denjenigen gar verklagen.

  6. #6 von Unechter Pole am 30. März 2017 - 21:57

    Schon wieder: The tide is turning, Sylvester.