Mit dem Institut für Islamische Theologie an der Humboldt-Uni geht es voran

Der Historiker Michael Borgolte wird Gründungsbeauftragter. Die Juristin Seyran Ates hat manche Fragen

Das Berliner Institut soll seinen Betrieb bereits im Wintersemester 2018/2019 aufnehmen. Es soll zur Ausbildung von Imamen beitragen, Studierende für das Lehramt an Schulen qualifizieren, aber auch auf Tätigkeiten im Journalismus oder in der Sozialarbeit vorbereiten. Vier Professuren sollen eingerichtet werden. Der Senat schiebt das Institut in diesem Jahr mit einer halben Million Euro an. In den neuen Hochschulverträgen wurde eine jährliche Summe vereinbart, die im Jahr 2022 auf 3,6 Millionen Euro anwächst.

weiterlesen:

[http://www.tagesspiegel.de/wissen/religion-studieren-mit-dem-institut-fuer-islamische-theologie-an-der-humboldt-uni-geht-es-voran/19577332.html

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 28. März 2017 - 11:10

    …oder ob es zu der umstrittenen großen neuen Fakultät kommt, in der Protestanten, Katholiken, Muslime und Juden gemeinsam forschen würden.

    Könnte das nicht in eine reliigionswissenschaftliche Fakultät integriert werden? Frei von Eingriffsrechten von Kirchen, Rabbinaten und Moslemverbänden.

  2. #2 von Rene am 28. März 2017 - 11:54

    Forschen? Was denn?

  3. #3 von Diamond Mcnamara am 28. März 2017 - 13:12

    Forschen? Zum Beispiel: Liebe Journalistinnen und Journalisten, Sie berichten des öfteren, dass „die sterblichen Überreste von“ XYZ aufgefunden worden seien. Bitte, versäumen Sie es nicht, Ihre Leser umgehend zu informieren, wenn Sie bei Ihren Recherchen auf die u n -sterblichen Überreste eines Menschen gestoßen sind. Welch eine Sensationsnachricht….Ich wünsche Ihnen, dass Sie die ersten sind, die mit genauen Einzelheiten darüber berichten können.

  4. #4 von Unechter Pole am 28. März 2017 - 20:50

    @NeF
    Zum Beispiel, können sie gemeinsam erforschen, wie noch größere Tortenstücke noch effizienter beim Statt einzufordern sind.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 29. März 2017 - 00:04

    @ #2 Rene

    Forschen? Was denn?

    Aufklärung über Religion.

    Wissenschaftliche Überprüfung der „heiligen Traditionen“ der Religionen und deren daraus abgeleiteten (Macht-)Ansprüche.

    Man könnte z. B. forschen, ob Mose, Jesus, Mohammed überhaupt gelebt haben 🙂

    Oder mal gemeinsam und religionsübergreifend die menschenverachtenden Traditionsstücke identifizieren und den Gläubigen Vorschläge zur Streichung aus den „heiligen“ Texten vorschlagen.

    Oder eine Kriminalgeschichte der einzelnen Religionen erforschen

    Vielleicht kann man ja auch humanistische „Lesarten“ der Religionen entwickeln (vgl. Schmiidt-Salomon und seine Auseinandersetzung/Zusammenarbeit mit Khorchide und Abdel Samad in seinem Buch „Die Grenzen der Toleranz“)

    Man könnte auch die aus den einzelnen Religionen stammenden Mythen und ihren Einfluss auf Kunst, Literatur, Film, Musik verfolgen. …

    Es gibt ein breites Forschungsfeld für einen an der Aufklärung geschulten vernünftigen Umgang mit Religionen.

    Und die dort an der Universität ausgebildeten Lehrer sollten dann in der Lage sein, ihre Schüler zu einem eigenen reflektierten kritischen Umgang mit ihrer Kultur und den Kulturen anderer anzuregen.