Muslimische Eltern protestieren gegen schwulen Erzieher

An der Hand gehen? Körperkontakt? Heikles Thema. Die Kinder wissen ja nicht, dass Eltern wegen Christian Berger massiv protestierten. „Sie gingen auf die Barrikaden“, sagt die Geschäftsführerin der Kita in Reinickendorf. Sie protestierten gegen Bergers Anstellung, sie drohten mit einer Unterschriftenaktion, sie fürchteten um ihre Kinder. Es waren muslimische Eltern. „Die kommen aus einer anderen Welt“, sagt die Geschäftsführerin. In dieser Gedankenwelt ist jemand wie Christian Berger eine latente Gefahr.

Denn Christian Berger ist homosexuell.

weiterlesen:

[http://www.tagesspiegel.de/berlin/kampf-um-toleranz-in-kita-in-berlin-eltern-protestieren-gegen-schwulen-erzieher/19572356.html

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  1. #1 von manglaubtesnicht am 27. März 2017 - 16:26

    Tja, da müssen die Eltern dann wohl durch.

  2. #2 von Simone am 27. März 2017 - 17:35

    Muss man den Leuten im 21. Jahrhundert wirklich immer noch erklären, dass Homosexualität und Pädophilie nicht dasselbe sind?

  3. #3 von Deus Ex Machina am 27. März 2017 - 17:58

    „In dieser Gedankenwelt ist jemand wie Christian Berger eine latente Gefahr.“

    –> Witzig! Und in der Gedankenwelt anderer sind Muslime eine latente Gefahr.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 27. März 2017 - 18:00

    …besonders, wenn sie sich noch wegen solcher Trivialitäten aufregen.

  5. #5 von Rene am 27. März 2017 - 18:01

    Wichtig ist doch folgendes: „Kurz darauf trennte sich die Geschäftsführerin von den aufgebrachten Eltern. Deren Kinder besuchen nun eine andere Kita. Und sie sagte Berger, er habe den Job.“

  6. #6 von Noch ein Fragender am 27. März 2017 - 19:10

    Vor kurzem hat der Bundestag erst Homosexuelle rehabilitiert, die grausam unter abstruser „christlicher Tradition und Wertekultur“ unschuldig gelitten haben.

    Jetzt kommt die nächste monotheistische Religion wieder mit dem gleichen Unsinn um die Ecke.

    Diese monotheistischen Religionen besitzen viele menschenverachtenden Traditionen, von denen sie nur ganz schwer loskommen.

    Merke: Unsinn ist und bleibt Unsinn, auch wenn er angeblich göttlich offenbart ist.

    Deshalb unterstütze ich immer wieder die Anregung von Mynarek:

    Es wäre eine wunderbare Sache – als eine positive Folge aus den gemeinen Terroranschlägen von Paris – wenn die Vertreter der drei abrahamitischen Religionen übereinkämen, in wahrhaft globaler Ökumene alle menschenfeindlichen Texte aus ihren Heiligen Schriften zu entfernen und auf diese Weise einen ganz wesentlichen Beitrag zum Weltfrieden zu leisten.

    https://hpd.de/artikel/11040

  7. #7 von oheinfussel am 27. März 2017 - 19:15

    Oha – ein schwuler Mann hat Kontakt zu kleinen Kindern… was da alles passieren könnte Augenroll

  8. #8 von Dennis am 27. März 2017 - 20:16

    In einem saudi-arabischen Kindergarten wäre das nicht passiert.

  9. #9 von deradmiral am 28. März 2017 - 10:03

    Ich höre gerade Hamed Abdel-Samads Hörbuch „Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses“ (als Ketzerpodcastlesestuntman) und bin bei der Stelle wo Mohammed persönlich inspiziert, ob jüdische Buben schon Schamhaare haben, was bei positiven Fall zur Hinrichtung führt. Da musste ich doch über die Befürchtungen der muslimischen Eltern schmunzeln.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

  10. #10 von dirk am 28. März 2017 - 15:33

    Also der Artikel muss doch wohl eine komplette Falschmeldung sein. Erinnern wir uns was ein Muslim zum Muslim macht (laut dem Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland)!

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=26407

    „Jeder Mensch sei einzigartig und habe „eine Würde, die zu schützen unser Grundgesetz uns auferlegt, ja die uns Muslime der Koran ebenso auferlegt hat, sie zu schützen“, sagte der ZMD-Vorstandsvorsitzende Aiman Mazyek am Sonntag bei einer Rede…“

    „Und wenn Menschen, weil sie eine andere Hautfarbe, eine andere Religion, oder weil sie homosexuell sind mit dem Leben bedroht, diskriminiert oder gar wie in den USA geschehen, getötet werden, dann stellen wir uns quer, als Muslime allemal“, erklärte Mazyek. „Dann stellen wir uns schützend vor ihnen und werden die Freiheit verteidigen, dann werden wir die Würde des Menschen und damit unsere Würde mit allen rechtstaatlichen Mitteln, die uns zu Gebote stehen, schützen.“