Staatsleistungen: Noch ein Thema bei den Grünen?

Finanzpolitischer Sprecher begründet Ablehnung von Linken-Antrag mit unterschiedlichen rechtlichen Bewertungen der Zahlungen. Die sogenannten historischen Staatsleistungen seien keine Entschädigungen für Enteignungen, sondern Unterhaltsleistungen für entgangene Gewinne. 2017 zahlen die Länder rund 524 Millionen Euro an die Kirchen.

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  1. #1 von paul0f am 24. März 2017 - 15:17

    Dummdreiste Lügen um sich ja nicht mit der Kirche anlegen zu müssen.

    Dies Partei und die dazugehörigen Protagonisten ist und bleibt nur ein Schatten ihrerselbst und ist nicht wählbar.

  2. #2 von Rene am 24. März 2017 - 17:44

    Anscheinend ist das Zeitalter des Wassermann immer noch nicht angebrochen. Die Grünen haben mir das Mitte der 80er ganz fest versprochen.

  3. #3 von m0ebius am 24. März 2017 - 19:38

    Selbst wenn die Zahlungen zur Zeit des Reichsdeputationshauptschlusses als ewige Rente gemeint waren (wogegen einiges spricht), sollten wir als Gesellschaft uns auch einmal fragen, welchen Charakter die „entgangenen Gewinne“ haben, und ob die Gewinnerwartung aus dem Heiligen Römischen Reich überhaupt berechtigt sind.

    Wir zahlen ja auch keine Staatsleistungen an Adelshäuser, die ebenfalls ihre feudalen Privilegien verloren haben.

  4. #4 von m0ebius am 24. März 2017 - 19:40

    P.S.: Und wir sollten uns auch fragen, inwieweit die heutige Bundesrepublik an demokratisch überhaupt nicht legitimierte Entscheidungen des HRR gebunden sein sollte.

  5. #5 von itna am 24. März 2017 - 23:48

    Man zahlt also Entschädigungen an die größte Verbrecherorganisation aller Zeiten-pervers. RKK und eK+ Konsorten gehören genauso wie NSDAP o.ä. verboten.

  6. #6 von Willie am 25. März 2017 - 04:25

    Lt. Grüne geht es also nicht um Gebäude, die die Kirche eh hätte verfallen lassen, wenn kein dummer Gläubiger sie kostenlos in Stand gehalten hätte, sonden um entgangene Gewinne auf Lehen, die jederzeit wieder eingezogen werden konnten und auch wurden.

  7. #7 von tiberio am 25. März 2017 - 16:53

    Wie sang schon Heidi Brühl in ihrem Protestsond ‚Kirche und Staat‘?

    „Wir wollen niemals auseinandergehen!“

    http://volkundglauben.blogspot.de/2017/03/kirche-und-staat-bundesrepublik.html