Kirche und Menschenrechte: Eine konstruktive Spannung

Die katholische Kirche und die Idee der Menschenrechte hatten es nicht immer leicht miteinander. Päpste des 19. Jahrhunderts brandmarkten die Vorstellung von einem Menschenrecht, das absolut gilt, als Teufelswerk. Heute ist das Verhältnis nicht spannungsfrei, aber konstruktiv. Mit der Kirche und den Menschenrechten beschäftigt sich derzeit eine internationale Fachtagung am Deutschen Historischen Institut in Rom. Mitorganisiert hat sie die katholische Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins aus Münster. Sie sieht mit Papst Franziskus eine neue Stufe der kirchlichen Auseinandersetzung mit Menschenrechten erreicht, weil Franziskus auch innerhalb der Kirche die Freiheit des Gewissens betont. Mit Marianne Heimbach-Steins sprach Gudrun Sailer.

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 24. März 2017 - 21:25

    Wieso gibt es immer noch eine „Spannung“ zwischen Kirche und Menschenrechten?

    Das kann doch nur an der menschenverachtenden Tradition liegen, die die Kirche mit sich herumschleppt.

    Dass die Kirche die Menschenrechte erfunden hat, glauben die Experten der Fachtagung wohl inzwischen selbst nicht mehr.