Zurück in den Schoß der Kirche

Bewohner des Gästehauses Veronika bekennen sich wieder zum Glauben.

Als „meinen Protest gegen den Rationalismus“ erklärt Peter Adamicka, seit zehn Jahren Bewohner des Gästehauses Veronika in Purgstall, seine ungewöhnliche Entscheidung, sich im Alter von 77 Jahren taufen zu lassen.

Im Laufe seines Lebens habe er festgestellt, dass die rationale Philosophie zum Verstehen der Welt zu wenig sei. So sei der Wunsch, getauft zu werden, in ihm gereift. Seine Patin, die im Gästehaus Veronika arbeitet, hat ihn auf dem Weg zum Sakrament der Taufe begleitet: „Wir haben viele Gespräche geführt. Herr Adamicka entschied sich bewusst gegen die reine Vernunft und für das Urvertrauen in Gott.“

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  1. #1 von Unechter Pole am 23. März 2017 - 07:02

    Es ist leider so, dass manche unheilbar Kranke total durchdrehen. Es passiert aber offenbar doch so selten, dass es für manche einen Artikel wert war.

  2. #2 von drawingwarrior am 23. März 2017 - 09:36

    Ich wünsche dem Mann alles Gute.
    Er hat eine Entscheidung für sich und sein Leben getroffen.
    Das habe ich zu akzeptieren und respektieren.

  3. #3 von uwe hauptschueler am 23. März 2017 - 09:55

    Akzeptieren ist ok, aber Altersschwachsinn Respekt zu erweisen finde ich übertrieben.

  4. #4 von Rene am 23. März 2017 - 10:34

    Bei „Schoß der Kirche“ wird mir leicht übel.

  5. #5 von Gerry am 23. März 2017 - 12:47

    Erst in den Jahren im Gästehaus habe er Zeit „zum Nachdenken, mit allem, was im Kopf ist“ gehabt, schildert der ehemalige Biologe […] entschied sich bewusst gegen die reine Vernunft und für das Urvertrauen in Gott.

    Falsch.
    Er hat Schiß vor dem Tod und will sich nicht eingestehen dass sein Leben demnächst endgültig vorbei ist.

    Verheerend was die Volksverdummung vom Säuglingsalter an selbst bei Leuten anrichtet die aufgrund ihrer Ausbildung und täglichen Arbeit eigentlich wissen sollten wie das Leben läuft.

  6. #6 von Skydaddy am 23. März 2017 - 12:51

    »Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!«

  7. #7 von ptie am 23. März 2017 - 16:39

    Im Laufe seines Lebens habe er festgestellt, dass die rationale Philosophie zum Verstehen der Welt zu wenig sei.

    Ich habe mich schon mal mit einer Landkarte in der Hand nicht zu meinem Ziel gefunden.
    Seitdem schließe ich die Augen und bin überzeugt, so mein Ziel besser zu erreichen 🙂

  8. #8 von drawingwarrior am 23. März 2017 - 17:31

    Uwe, der Mann leidet an fortschreitender Muskellähmung, er wird in seinem Körper lebendig begraben und schlußendlich ersticken.
    Das hat mit Altersschwachsinn nichts zu tun.
    Ich akzeptiere für mich, dem säkularen Humanisten, dass der Mann die Entscheidung für sich getroffen hat.
    Ich respektiere diesen Entschluß, indem ich Ihn nicht dafür kritisiere oder, so wie Du, Ihn als schwachsinnig titulire.
    Das ist mir zu billig und unwürdig.

  9. #9 von uwe hauptschueler am 23. März 2017 - 18:32

    Moin drawingwarrior,
    mit den Fremdwörtern hab ich es nicht so. Darum schau ich meist nach bevor ich eines verwende.
    „Respekt:…Ehrerbietung; Achtung; Ehrfurcht…“ empfinde ich nicht bei Leuten, die das Denken einstellen egal aus welchen Gründen. Wie geschrieben akzeptieren kann ich es aber nicht respektieren. Vor Altersschwachsinn bin ich auch nicht gefeit. Der Gedanke dann wieder so zu funktionieren wie es durch meine religiöse Dressur als Kind beabsichtigt war, macht mich etwas bösartig.