Kirchentag will Dialog mit den Religionen, ihren Kritikern und der AfD

Der Deutsche Evangelische Kirchentag will den Dialog mit den Religionen, ihren Kritikern und der Alternative für Deutschland (AfD) führen. … Auch mit Vertretern des (atheistischen) Humanistischen Verbandes seien Veranstaltungen geplant.

Ueberschär: „Europa braucht die Christen.“

Quelle: idea.de (nur für Abonnenten)

Aus der Au: „Wir werden miteinander reden, einander zuhören in reformatorischer Gelassenheit und streiten mit protestantischem Selbstverständnis.“

Bereits zum Auftakt am Abend der Begegnungen werden 100 Ehrenamtliche in einer Art Speed-Dating versuchen, bis zu 15.000 Kirchentagsbesucher ins Gespräch zu bringen. Eine andere Runde stellt Altbekanntes auf den Prüfstand und fragt: Ist das noch Kirche oder kann das weg? „Wir wollen zeigen, wie Kirche heute geht“, sagte Berlins Landesbischof Dröge.

Mehr dazu auf heute.de.

 

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  1. #1 von Rene am 23. März 2017 - 13:33

    Die 15.000 fragen dann: In welcher Form wird die EKD zur Rehabilitation und Entschädigung der Opfer des Paragraphen 175 beitragen?

  2. #2 von aw179 am 23. März 2017 - 13:52

    „Europa braucht die Christen.“ Wozu?

    So wie Asien den Buddhismus oder Nordafrika den Islam? Das Europa auch gut ohne Christen bzw. mit Christen oder Religionen in der Minderheit funktioniert kann man an diversen Ländern doch gut beobachten. Also nochmal: Wozu?

  3. #3 von Veria am 23. März 2017 - 14:04

    Aus der Au: „Wir werden miteinander reden, einander zuhören in reformatorischer Gelassenheit und streiten mit protestantischem Selbstverständnis.“

    Hat ja überaus prächtig geklappt, als sie hier war …

  4. #4 von Gerry am 23. März 2017 - 14:09

    Ist das noch Kirche oder kann das weg?

    Egal ob Kirche oder nicht, weg kann das Glaubenszeug allemal.

    Auf den Müllhaufen der Ideengeschichte damit!

  5. #5 von Unechter Pole am 23. März 2017 - 20:16

    Ein Dialog mit einer Kirche klappt genauso gut wie mit einem Braunbären, Hai oder Krokodil.

  6. #6 von Willie am 24. März 2017 - 03:01

    Was hält diese Gesellschaft zusammen? Welche Werte sind wichtig? Ist die Vernunft noch zu retten?

    1. Die säkulare Werteordnung, Aufklärung, Bildung, soziale Teilhabe.
    2. Nicht die religiösen, da eben zu sehr trennend – sogar innerhalb der eigenen Religion.
    3 Dazu hat doch der große Führer und Spalter bereits eine Antwort geliefert: Die Vernunft ist die »höchste Hur, die der Teufel hat«.

  7. #7 von paul0f am 24. März 2017 - 09:05

    Ueberschär: „Europa braucht die Christen.“<

    Freimann: „Europa braucht keine irrationalen Fantasiekonstrukte“.