Anschlag auf Sikh-Tempel: Täter verurteilt

Das Landgericht Essen hat wegen des Bombenanschlags auf einen Sikh-Tempel Haftstrafen zwischen sechs und sieben Jahren gegen drei Jugendliche verhängt.

Vor einer Eingangstür des Tempels war am 16. April 2016 ein mit Sprengstoff gefüllter Feuerlöscher explodiert. Die Detonation zerstörte unter anderem die Eingangstür des Gebetshauses und Fenster. In dem Gebäude erlitt ein Priester Brandverletzungen und einen offenen Bruch am Fuß, zwei Gemeindeglieder trugen Schnittverletzungen davon. Die drei Jugendlichen wählten nach Überzeugung der Ermittler die Sikh-Gemeinde als Anschlagsziel aus, weil sie mit der Behandlung von Muslimen durch Sikhs in Nordindien nicht einverstanden sind und Anhänger der Religionsgemeinschaft als Ungläubige ansehen.

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  1. #1 von Rene am 21. März 2017 - 18:35

    Diese Ideen sind doch nicht das eigene Gedankengut dieser Halbidioten. Hat man sich die Familien angeschaut? Die Moschee, den Imam? Oder hat man nur den Pickel weggekratzt, ohne die Akne zu behandeln?

  2. #2 von drawingwarrior am 21. März 2017 - 19:13

    Oh prima, auf der anderen Seite der Erde wird jemand, der meiner Religionsgemeinschaft angehört schlecht behandelt, dass möchte ich nicht, also behandele ich Angehörige der Religionsgemeinschaft, die meine Glaubensgenossen schlecht behandelt haben, auf meiner Seite der Erde schlecht, damit das ein Ende hat!
    Ein weiteres Beispiel für die friedenstiftende Wirkung von Religionen…und ewig grüßt der Hirnwurm.
    Und überhaupt, dass sind doch bloß Ungläubige, also, was soll der Stress?

  3. #3 von uwe hauptschueler am 21. März 2017 - 20:17

    Eine Schwulenvereinigung, welche die Tötung von Moslems propagandiert, würde man anders angehen.