Enzyklika gegen Hitler

Die Rheinische Pest über die Enzyklika „Mit brennender Sorge“:

Von 80 Jahren wurde die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ von Pius XI. in allen deutschen Kirchen verlesen – ein Fanal gegen die Ideologie des Nationalsozialismus. Der Protest blieb aber nur ein kirchenpolitisches Strohfeuer.

(Man beachte, dass die „brennende Sorge“ des Papstes der Kirche galt und nicht etwa den Juden.)

Fazit der Rheinischen Pest:

Eine ihrer Lehren aber heißt: Kirche steht nie an der Seite der Mächtigen. Und das ist eine sehr alte christliche Botschaft; sie findet sich im Evangelium.

Mit kritischen Kommentaren von Klafuenf und Wolfgang Klosterhalfen (Reimbibel).

Weiterlesen bei der Rheinischen Pest.

 

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  1. #1 von klauswerner am 20. März 2017 - 12:56

    Ausgerechnet ein Jesuit soll sich gegen Rassenwahn und Blutideologie gewandt haben? Äußerst merkwürdig.

    Musste doch schon seit 1598 jeder Kandidat bei den Jesuiten einen über mindestens 5 Generationen hinweg judenfreien Ahnennachweiß vorlegen, eben weil erst dann das „Blut rein sei“.
    1925 wurde diese Regelung allerdings abgeschwächt – auf 4 Generationen.
    Wiedermal ein Vorbild aus der kath. Kirche für Hitlers Rassenwahn und Blutdenken …

    Ach ja, wann wurde diese Regelung bei den Jesuiten abgeschafft? Erst nach dem 2. Weltkrieg!

  2. #2 von uwe hauptschueler am 20. März 2017 - 13:13

    Von einem deutschen Bischof, der auch nur eine Nacht „Gast“ in einem KZ war, habe ich bisher noch nichts vernommen. Tausende Widerstandskämpfer sind umgebracht worden und die Säcke klopfen sich selbst auf die Schulter, weil sie sich einmal geräuspert haben.

  3. #3 von Elvenpath am 20. März 2017 - 13:26

    Kirche steht nie an der Seite der Mächtigen. Und das ist eine sehr alte christliche Botschaft;

    Die Geschichte lehrt genau das Gegenteil. Immer und immer wieder.

  4. #4 von m0ebius am 20. März 2017 - 13:44

    Die Kirche steht nie an der Seite der Mächtigen.

    Man muss schon ganz schön dreist oder ahnungslos sein, um das zu behaupten. Im 4. Jahrhundert wurde das Christentum Staatsreligion im römischen Reich, und seitdem haben sich die Kirchen noch fast immer auf die Seite der Mächtigen gestellt, wenn es nicht direkt ihren eigenen Interessen zuwiderlief.

  5. #5 von paul0f am 20. März 2017 - 15:39

    Lügen und täuschen war, ist und bleibt das Handwerk dieser Menschen.

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