Studie: Atheisten sind vom Aussterben bedroht, weil sie Verhütungsmittel nutzen

Da religiöse Menschen Verhütungsmittel eher ablehnen und so mehr Kinder haben als Atheisten, soll der Atheismus aus biologischer Sicht vom Aussterben bedroht sein, zumindest wird es so in einer neuen Studie nahegelegt.
Die Wissenschaftler aus den USA und aus Malaysia befragten 4000 Studenten über ihre religiösen Ansichten und darüber wie viele Geschwister sie haben. In Malaysia hatten atheistische Familien im Schnitt 1,5 und in den USA 0,16 weniger Kinder.
Auch wenn nicht alle Kinder aus religiösen Familien später selbst religiös werden, so habe der Glaube dennoch einen Selektionsvorteil.

independent.co.uk/life-style/atheists-dying-out-contraception-claims-study-a7626846.html
thetimes.co.uk/article/atheists-are-doomed-by-their-faith-in-contraception-wdltc35wp

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  1. #1 von Gerry am 14. März 2017 - 12:49

    Blumologie!

  2. #2 von ichglaubsnicht am 14. März 2017 - 12:50

    Etwas ähnliches hat doch schon einmal jemand behauptet:
    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2014/08/24/atheistische-populationen-verebben/

  3. #3 von Diamond Mcnamara am 14. März 2017 - 13:12

    Would you advise me to have children?Or should I abstain from such plans in view of the following remarks in the Holy Scriptures: for I the Lord thy God am a jealous God, visiting the iniquity of the fathers upon the children unto the third and fourth generation of them that hate me;

  4. #4 von K.Brückner am 14. März 2017 - 13:15

    Die Wahrheit stirbt nicht aus!

    K.Brückner

  5. #5 von Charlie am 14. März 2017 - 14:15

    Dann wären Schwule schon längst ausgestorben.

  6. #6 von Rene am 14. März 2017 - 14:19

    Tja, Atheisten haben halt andere Hobbies. Vögeln kann jeder Depp.

  7. #7 von m0ebius am 14. März 2017 - 14:49

    Als ob mehr Bevölkerungswachstum gut wäre…

  8. #8 von uwe hauptschueler am 14. März 2017 - 15:00

    Bisher ist noch jeder Mensch als Atheist auf die Welt gekommen.

  9. #9 von user unknown am 14. März 2017 - 15:41

    Auch wenn nicht alle Kinder aus religiösen Familien später selbst religiös werden, so habe der Glaube dennoch einen Selektionsvorteil.

    Egal ob man an einen, viele oder keine Götter glaubt: Man lebt schon. Man ist also nicht auf einen Selektionsvorteil angewiesen – über die Lebenserwartung ist hier nichts gesagt.

    Und Kinder haben kann man – von der Mitsprache des Partners abhängig natürlich – so viele man will, unabhängig von der Religiösität.

    Trotz dieses angeblichen Selektionsvorteils breitet sich der Atheismus mehr und mehr aus. Wer bei den langfristigen Gewinnern sein will sollte also Atheist werden. Wir breiten uns nämlich bevorzugt über bessere Argumente aus und dürfen Sexualität auch ohne Nachwuchsabsicht ausleben. 🙂

  10. #10 von dryf am 14. März 2017 - 17:43

    Als ob mehr Bevölkerungswachstum gut wäre…

    Für Religionen auf jeden Fall.

  11. #11 von Michael am 14. März 2017 - 18:18

    Meines Wissens hatten Atheisten schon immer im Schnitt weniger Kinder, als Gläubige. Wenn also diese Milchmädchenrechnung stimmen würde, dann hätten sie schon längst aussterben müssen bzw. es hätte sie nie geben dürfen.

    Meme sind halt doch stärker als Gene.

  12. #12 von Deus Ex Machina am 14. März 2017 - 19:50

    Ja, denn nur Atheisten bringen weitere Atheisten hervor, gell?

    Bakterien wachsen auch exponentiell bis zu einem gewissen Limit, ab dem sie durch ihre eigenen Stoffwechselendprodukte vergiften. Bei komplexeren Lebensformen kommt auch Stress dazu.

  13. #13 von Vampyrella am 14. März 2017 - 21:08

    Atheisten sind verantwortungsbewusst, während Religiöse verantwortungslos die Überbevölkerung der Welt vorantreiben!

  14. #14 von Elvenpath am 14. März 2017 - 22:21

    Man braucht doch nur mal zwei Länder vergleichen, die man gut vergleichen kann. Zum Beispiel Polen und die Tschechei. In Polen fast keine Atheisten in der Tschechei 50%. Erstaunlicher Weise sind die Geburtenraten nahezu identisch. In Polen 1,3 Kinder pro Frau im Schnitt, in der Tschechei sogar mehr, nämlich 1,45 Kinder pro Frau.

  15. #15 von drawingwarrior am 15. März 2017 - 10:06

    Atheismus pflanzt sich über Wissen und Vernunft fort, deshalb kämpfen alle Religionen gegen Bildung.

  16. #16 von Simone am 15. März 2017 - 16:30

    We also propose that the inverse association between intelligence and religiosity, and the inverse correlation between intelligence and fertility lead to predictions of a decline in secularism in the foreseeable future.

    Nach dieser Hypothese müsste die Menschheit auch konstant dümmer werden…

  17. #17 von Simone am 15. März 2017 - 16:39

    There is new evidence that mean IQ is beginning to decline (Sundet et al. 2004; Teasdale and Owen 2008).

    Ups, das schreibt er tatsächlich im Text (auf Research gate konnte ich den Full text gratis runterladen).

  18. #18 von Rene am 15. März 2017 - 22:57

    Glaube vererbt sich nicht wie ein unveränderliches Rassenmerkmal. Meine Eltern waren religiös, ich keine 5 Minuten. Hingegen vererbt sich Atheismus dahingehend, dass kirchenferne Eltern schwerlich ihre Kinder taufen lassen. Ausserdem ist es Fakt, dass der Anteil der Konfessionslosen Jahr für Jahr grösser wird. Also Bullshit, mal wieder.

  19. #19 von Unechter Pole am 15. März 2017 - 23:21

    @Rene
    Es gibt aber immer jede Menge Konfessionslose, die sich jedoch nicht als konfessionsfrei verstehen und ihre Kinder zum Religionsunterricht schicken.

  20. #20 von Bluenemo am 18. März 2017 - 09:51

    mhm dem sollte man den unterschied zwischen Qualität und Quantität erklären, weil die einen keine Qualität haben müssen sie es mit Quantität kompensieren 😛