Ex-Pfarrer rechnet mit der Katholischen Kirche ab

Vor einem Jahr schmeißt der katholische Pfarrer Thomas Frings seinen Job hin. Jetzt legt er ein Buch vor, in dem er seiner Kirche Selbstbetrug und Schönrednerei vorhält – und eine Erneuerung fordert.

(…)

Wer mit Frings redet, spürt schnell, da spricht kein Ex-Pfarrer, der vom Glauben abgefallen ist, sondern im Gegenteil einer, der seine Kirche vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit beschützen will.

weiterlesen:

[http://www.n-tv.de/panorama/Ex-Pfarrer-rechnet-mit-Kirche-ab-article19733241.html

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 12. März 2017 - 23:58

    „Das Problem der Kirche ist, dass Menschen auch ohne den Glauben glücklich sein können.“

    … und Gläubige mit Höllenangst und anderen ekklesiogenen Neurosen selber unglücklich sind und andere unglücklich machen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ekklesiogene_Neurose

    Im übrigen, ist mir ein Verein, für den es ein „Problem“ ist, wenn andere Menschen auch ohne ihn glücklich sind, sehr suspekt.

  2. #2 von user unknown am 13. März 2017 - 00:05

    „Fast alle Zuschriften, die ich erhielt, waren positiv“

    Der Kathlizismus ist keine Demokratie, war noch nie eine und wahrlich, ich sage Euch: Unter denen, die dies lesen, wird keiner sein, der noch erlebt, wie es eine wird.

    Den Hinweis seiner Vorgesetzten, die Zahlen der Priester seien im Verhältnis zu denen der Gottesdienstbesucher „sogar gestiegen“, nennt der frühere Pfarrer „sehr kreativ“. „Dieses Argument weitergedacht, hieße ja, wenn alle Menschen zu Hause blieben, wäre das Problem des Priestermangels gelöst. Das stimmt sogar.“

    Aber vorher kommt es zu dem Problem, dass 2 Pfarrer 4 Gläubige betreuen müssen, die aber jeweils 400 km auseinander wohnen.

    Der Pfarrer glaubt nicht an die Rückkehr der Religionen! Kleingläubiger!

  3. #3 von Skydaddy am 13. März 2017 - 06:36

    Selbstbetrug und Schönrednerei

    Während seines Theologiestudiums (inkl. historisch-kritischer Methode) hätte er eigentlich schon erkennen können, dass Selbstbetrug und Schönrednerei die Grundlagen des heutigen Christentums sind.

    Ich empfehle Kubitzas „Glaubenswahn“.

  4. #4 von drawingwarrior am 13. März 2017 - 13:07

    Das ein katholischer Pfarrer mit der katholischen Kirche abrechnet ist echt was ganz neues.
    Normalerweise geht der Deckel doch auf die Allgemeinheit.

  5. #5 von aranxo am 14. März 2017 - 00:19

    Selbstbetrug ist inhärente Notwendigkeit von Gottesglauben, eine condition sine qua non. Will man den Selbstbetrug abschaffen, muss man den Glauben abschaffen. So ist das nunmal.