Bischof Stefan Oster will mehr Segensfeiern statt Trauungen

Der Passauer Bischof Stefan Oster hat sich dafür ausgesprochen, kirchliche Hochzeiten häufiger durch einfache Segensfeiern zu ersetzen. „In diese Richtung sollten wir denken“, sagte Oster in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Denn vielen Brautpaaren sei gar nicht klar, was eine sakramentale Trauung bedeute. Die katholische Ehevorbereitung müsse deutlich besser werden.

weiterlesen:

[http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/2431317_Bischof-Oster-will-mehr-Segensfeiern-statt-Trauungen.html

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  1. #1 von Gerry am 11. März 2017 - 09:19

    Jaaaaa!
    Sagt denen die sich katholisch Verheiraten lassen wollen klar was die RKK von ihnen erwartet!

    Damit die endlich mal mitbekommen was für ein „karitativer“ Verein das ist.

  2. #2 von Noch ein Fragender am 11. März 2017 - 10:13

    Was sind die kirchen- und arbeitsrechtlichen Konsequenzen?

    Auch nach einer Segensfeier müssten die Paare enthaltsam leben, ansonsten würden sie mangels kirchlicher Eheschließung sündhaften vorehelichen Sex praktizieren.

    Solche Leute, die nachhaltig gegen die katholische Moral verstoßen und kein Vorbild für katholischen Lebenswandel sind, werden nach kirchlichem Arbeitsrecht entlassen.

  3. #3 von Friedensgrenze am 11. März 2017 - 12:50

    Also Stepan Karfreitagsfeier meint dazu jedenfalls:

    Übrigens hat die TAZ das Foto vom Aufkleber das ehemals den Artikel zur Demo zierte, im Archiv unkenntlich gemacht:

    http://www.taz.de/!5230985/

    Egal, es geht Oster einen Scheißdreck an, ob und wie Paare miteinander verbunden sind.

  4. #4 von oheinfussel am 11. März 2017 - 14:14

    Katholische Ehevorbereitung… aus der Reihe „Sachen, die keine Sau braucht“

  5. #5 von Hypathia am 11. März 2017 - 15:18

    @ fussel

    Och, so verallgemeinern darfst du das auch wieder nicht.
    Es ist sicher sehr lehrreich, wenn dir ein unverheirateter zölibatär lebender, einem archaischen Hirtengauben anhängender alter Sack erklärt, wie du mit deiner Partnerin umzugehen hast. 😂😂

  6. #6 von Hal am 11. März 2017 - 16:03

    ui – die dummen hinken mal wieder hinterher und versuchen sich Relevanz zu verschaffen indem sie Normalität aufgreifen und für sich verwursten. Wenn wilde Ehe Norm ist, so muss diese zumindest Jesus-achtig Gesäæägnet werden, mit tralala, bekloppten Kostümen und Hostienzauberei – auch Hokuspokus genannt. (hoc est corpus christi oder so ähnlich)

  7. #7 von Deus Ex Machina am 11. März 2017 - 17:11

    Die Leute wollen eine „krichl. Hochzeit ins Weiß“, keinen „Segen in Weiß“. Stellt euch also nicht so an, solange ihr überhaupt noch interessierte „Kundschaft“ habt! Ohne euer Produkt lebt es sich genauso gut.

  8. #8 von oheinfussel am 11. März 2017 - 17:19

    @Hypathia
    Natürlich klar – was würden wir nur ohne die Ratschläge der offiziell enthaltsamen, ehelosen Männchen mit lustigen Hüten machen? 😀

  9. #9 von awmrkl am 11. März 2017 - 17:33

    Ob Hochzeit oder Segen, schei..egal! Braucht kein Mensch.
    Und Hochzeit heißt ja wohl deshalb Hoch-Zeit, weil, wie i-jemand (Knef?) treffend bemerkte: „von nun an gings bergab“ hehehe und satanisch grins

  10. #10 von m0ebius am 11. März 2017 - 18:24

    Seltsamer Vorschlag. Erstens verstehe ich nicht, wer seiner Meinung nach überhaupt daran interessiert sein soll.

    Zweitens ist doch nach katholischer Vorstellung die sakramentale Ehe Voraussetzung dafür, dass Sex okay ist. Wenn er jetzt eine Zwischenstufe einführt, nimmt er entweder der sakramentalen Ehe und der eigenen Stellung die Relevanz, weil man auch ohne sakramentale Ehe von der Kirche akzeptiert wird, oder er muss „gesegnete Paare“ verdammen, wenn sie z.B. Kinder haben, was die Betroffenen entfremdet. Da die Kirche nicht monolithisch ist, wird beides zu einem gewissen Grad passieren.

    Wie auch immer, uns kann es nur recht sein.

  11. #11 von paul0f am 12. März 2017 - 10:54

    Denn vielen Brautpaaren sei gar nicht klar, was eine sakramentale Trauung bedeute.<

    Wie DEM es schon schrieb .. es interessiert auch keinen, das ganze „schöne Gedönse“ ist das Primärinteresse.

    Es ist ja nicht so, dass dieselben Leute auch sonst fleissig in die christlichen Götzentempel rennen .. nein, für den Alltag braucht keiner die Kirche (ausser ein paar Vollverklärte^^). Daher ist es für dieselbigen auch egal, was da angeblich für eine Bedeutung hinter der sog. „sakralen Trauung“ steht.

    Aber das ist mal wieder typisch für verklärte Theisten: Sie umgeben sich mit etlichen Taufscheinchristen (um den Eindruck einer hohen Mitgliederzahl zu erwecken und so die angeblich so wichtige eigene Stellung in der Gesellschaft zu untermauern) und beschweren sich dann, das dieselben Taufscheinchristen ja gar nicht mehr wüssten, was sie da eigentlich „glauben“ bzw was sie da tun. Tz tz tz …

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