Wachsender Zulauf für Bewegung „Europa soll gerettet werden“

Eine konfessionsübergreifende Bewegung findet unter jungen Christen in Europa immer mehr Anhänger: „Europe Shall be Saved“ (Europa soll gerettet werden). Das schreibt der Gründer und Leiter des „Gebetshauses Augsburg“, Johannes Hartl, in der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ (Würzburg). Die Bewegung sei von katholischen Erneuerungsbewegungen, Charismatikern und Freikirchen ausgegangen. Kennzeichen seien „evangelistische Veranstaltungen, zu denen Tausende strömen“. Ihre Anhänger erzählten „mit großer Selbstverständlichkeit im Supermarkt von Jesus und erwarten von ihm, dass er Kranke heilt, wenn man dort für sie betet“.

weiterlesen:

[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/wachsender-zulauf-fuer-bewegung-europa-soll-gerettet-werden-100192.html

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  1. #1 von Gerry am 10. März 2017 - 10:56

    Der Feind meines Feindes….

    Soll doch keiner Glauben dass die Freikirchler und die Katholen sich nicht sofort wieder spinnefeind wären sobald eine dieser Gruppen gesellschaftliche Dominanz hat.

    Hier im ländlichen Oberschwaben kann die Nachkriegsgeneration noch ein Lied davon singen dass man als Kind eingeschärft bekam, sich nicht mit den Wüstgläubigen (a.k.a. Protestanten) einzulassen.

  2. #2 von Gerry am 10. März 2017 - 10:57

    Hmpf, tippfehler beim glauben…

  3. #3 von Rene am 10. März 2017 - 11:02

    Solange Johannes Hartl glaubt, seine Verkündigungs- und Machtphantasien durch das Gebet verwirklichen zu können, habe ich damit kein Problem. Auflage ist jedoch, dass er regelmäßig seine Medikamente nimmt.

  4. #4 von Hal am 10. März 2017 - 12:12

    Ihre Anhänger erzählten „mit großer Selbstverständlichkeit im Supermarkt von Jesus und erwarten von ihm, dass er Kranke heilt, wenn man dort für sie betet“.

    Warum beten sie in Supermärkten? Wozu gibt es eigentlich die zahlreichen Gotteshäuser?

    Wenn mich einer im Supermarkt mit großer Selbstverständlichkeit mit Jesus belästigen würde, dann Gnade ihm Gott.;)

  5. #5 von Deus Ex Machina am 10. März 2017 - 19:05

    Hartl ist mal wieder einer, der den Stuss, den er von sich gibt, für besonders originell hält.

    Eine konfessionsübergreifende Bewegung findet unter jungen Christen

    –> Hats ja noch nie gegeben.

    „die historische Bastion des Christentums, sich von Jahr zu Jahr vollständiger von seinen religiösen Wurzeln loszusagen scheint“. “

    –> Europa war eine phönizische Prinzessin, die von Zeus geschwängert wurde. Nuff said, Hartl!

    „Videos von solchen Aktionen seien in den sozialen Medien von mehreren hunderttausend Personen angeklickt worden. “

    –> Wenn Katzenvideos halt es nicht mehr bringen, sieht man immer wieder gerne den eigenen Artgenossen dabei zu, wie sie sich zum Horst machen. Spott geht immer.

    „„Diese neue Bewegung zeichnet sich durch Ernsthaftigkeit aus und durch eine Bereitschaft, Opfer zu bringen.“ “

    –> Gab ja auch noch nie /zyn. Welche Opfer bringt Herr Hartl?

    “ Ihre Anhänger seien davon überzeugt, „dass das Evangelium nichts an seiner Strahlkraft verloren hat“. “

    –> Das Evangelium in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!

    „Denn Gebet besitze Kraft. “

    –> Frage: Wurde in Auschwitz dann nicht gebetet, oder haben die Nazis ihre KZs mit einem Bannkreis aus Bet-Nazis umgeben, um die Gebete der Insassen zu neutralisieren?

    Ach, der Hartl mal wieder…

  6. #6 von Unechter Pole am 10. März 2017 - 21:16

    Europa soll gerettet werden vor diesen Religioten.

  7. #7 von Noch ein Fragender am 10. März 2017 - 21:21

    „Europa soll gerettet werden“

    Europa wird durch Aufklärung gerettet, nicht durch Gesundbeterei voraufklärerischen Christentums.

  8. #8 von Willie am 11. März 2017 - 04:12

    Widerliche Trittbrettfahrerei in einer politisch brisanten Zeit. Denen geht es nicht um Europa (was ja gerne als EU verstanen wird), denen geht es nur um die Verbreitung ihres Hirnwurms.

  9. #9 von Willie am 11. März 2017 - 04:15

    @Hal

    Warum beten sie in Supermärkten? Wozu gibt es eigentlich die zahlreichen Gotteshäuser?

    Die wollen da bestimmt Laktose- und Glutenintolerante heilen. 😉

  10. #10 von Skydaddy am 11. März 2017 - 05:56

    Ihre Anhänger seien davon überzeugt, „dass das Evangelium nichts an seiner Strahlkraft verloren hat“.

    Wieso, genau, meint er dann,

    dass Europa, die historische Bastion des Christentums, sich von Jahr zu Jahr vollständiger von seinen religiösen Wurzeln loszusagen scheint