Käßmann wirft Bundesamt Anzweifeln von Taufen vor

Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat die Praxis des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge im Umgang mit getauften Flüchtlingen kritisiert. Das Bundesamt erkläre vermehrt, dass es die Taufe anzweifele und als fadenscheinig ansehe, sagte Käßmann am Freitag in Berlin.

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[http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/kaessmann-wirft-bundesamt-anzweifeln-von-taufen-vor207851.html

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  1. #1 von parksuender am 10. März 2017 - 20:23

    Sie kenne allerdings keinen Pfarrer, der sage „Taufe – Wasser rüber, fertig“,
    Bei der Konfirmation von Jugendlichen ist das quasi Alltag, liebe Käßfrau.

  2. #2 von user unknown am 10. März 2017 - 21:55

    Wenn man sich anschaut, wie leicht man bei der EKD als Theologe durchgeht …

  3. #3 von Noch ein Fragender am 11. März 2017 - 00:34

    Käßmann sollte sich lieber Gedanken darüber machen, wieso eine staatliche Behörde nicht viel auf die Taufen gibt.

  4. #4 von Skydaddy am 11. März 2017 - 05:49

    @parksünder:

    Ja, der ganz überwiegende Teil der Taufen wird an nicht einwilligungsfähigen Neugeborenen vollzogen.

    Und da soll man glauben, dass bei Erwachsenen irgendwelche Hürden angelegt werden?

  5. #5 von parksuender am 11. März 2017 - 09:09

    @Skydaddy
    War vielleicht etwas missverständlich – Ich meinte tatsächlich Konfirmation, was die evangelische Kirche als „Bestätigung der Taufe“ ansieht.
    Bei den Pubertierenden könnte man ja denken, diese würden auf ihren Glauben geprüft werden.
    Tatsächlich ist es bis heute noch so, dass selbst denjenigen, die offen zugeben die Feier nur wegen des Geldes zu machen, die Konfirmation nicht verweigert wird. Auch ich lies mich als Deist oder Agnostiker konfirmieren.

  6. #6 von Rene am 11. März 2017 - 12:15

    Mir hat der Priester eine reingehauen, weil ich zu spät und ein paar mal überhaupt nicht zum Konfirmationsunterricht gekommen bin. Das war dann das Ende meiner christlichen Karriere.

  7. #7 von paul0f am 12. März 2017 - 10:26

    #6 von Rene

    Mir hat der Priester eine reingehauen …<

    Aber er hat doch sicherlich „mit Würde“ zugeschlagen, oder?^^
    (iirc – laut Ratzinger wäre das ja OK).

  8. #8 von aranxo am 12. März 2017 - 15:40

    Frau Käßmann sollte sich lieber fragen, inwiefern sich die Kirche da eigentlich noch von den allseits verachteten Schleusern unterscheidet. Schließlich nimmt man ja auch anschließend Kirchensteuern ein für den Dienst, die Bleibemöglichkeit zu verbessern.

    Auf der anderen Seite muss ich die Kirche ein wenig in Schutz nehmen. Wenn jemand in meinen Verein eintreten und mir dafür Geld zahlen will, frage ich auch nicht lang nach seinen tiefergehenden Motiven. Es kann ja durchaus sein, dass
    tatsächlich viele Flüchtlinge sich schon in den Heimatländern dem Christentum zugewandt haben, es aber aufgrund strikter islamischer Gesetze nicht zeigen durften. Oder, wie das BAMF argwöhnt, eben doch die Taufe kalkulierend nutzen, um die Chancen auf ein Bleiberecht zu erhöhen. Das herauszufinden bzw. zu beurteilen ist allerdings Aufgabe des BAMF, nicht der Kirche. Dem BAMF stünde es durchaus frei, eine in Deutschland erfolgte Taufe für irrelevant zu erklären und den Asylantrag dennoch abzulehnen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, inwiefern erst im Inland geschaffene Asylgründe ignoriert werden dürfen.

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