Gehirn auch noch zehn Minuten nach dem Tod aktiv

In Kanada haben Mediziner eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht: Nachdem ein Patient für klinisch tot erklärt wurde, zeigte sein Gehirn noch zehn Minuten danach Aktivitäten.

(…)

Immerhin hat ein Fünftel der Menschen, die einen Herzstillstand erleiden, auch eine Nahtoderfahrung gemacht.

weiterlesen:

[http://www.krone.at/wissen/gehirn-auch-noch-zehn-minuten-nach-dem-tod-aktiv-aussergewoehnlich-story-558368

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  1. #1 von parksuender am 10. März 2017 - 18:54

    Das heißt dann in dem Fall, das „klinisch tot“ nicht gleich hirntot bedeutet. Organspende gibt es nur bei Hirntod. Das ändert doch gar nichts an der Situation.
    Irgendwie werde ich nicht ganz schlau aus dem Artikel.

  2. #2 von Deus Ex Machina am 10. März 2017 - 19:14

    Was heißt „aktiv“? Natürlich haben viele Zellen noch Restdepots an ATP, die sich erst verbrauchen, GENAU wie Muskelzellen, bei denen auch erst einige Zeit dauert, bis Rigor mortis eintrtitt. blaaaaaa…

  3. #3 von Noch ein Fragender am 11. März 2017 - 00:37

    Gehirn auch noch zehn Minuten nach dem Tod aktiv

    Das war bestimmt die unsterbliche Seele, die noch im Gehirn herumspukte und den Weg zum Himmel nicht so schnell fand.

  4. #4 von Willie am 11. März 2017 - 04:09

    Immerhin hat ein Fünftel der Menschen, die einen Herzstillstand erleiden, auch eine Nahtoderfahrung gemacht.

    Hezstillstand heißt nicht Tod sein und erst recht war man nicht tot, wenn man weiterlebt.

  5. #5 von Skydaddy am 11. März 2017 - 05:51

    Das dürfte für einige Gläubige eine ganz neue Erfahrung sein …

  6. #6 von Gerry am 11. März 2017 - 09:37

    @ Skydaddy

    Du meinst Gehirnaktivität?

  7. #7 von Gerry am 11. März 2017 - 09:38

    Bei der Krone ist man halt auch zu blöd, mal kurz in der Wikipedia nachzuschauen. Deren Leser schaffen das vermutlich auch nicht, sonst würden sie so einen Schwachsinn nicht mehr in die Hand nehmen.

    Als Kreislaufstillstand bezeichnet man den Ausfall des Herz-Kreislauf-Systems. Als Synonym wird oft der Begriff klinischer Tod benutzt. Dieser Zustand ist potenziell reversibel und lässt sich durch die Einleitung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (kardiopulmonale Reanimation) therapieren. Die Wiederbelebung gelingt jedoch nicht in jedem Fall, und die Maßnahmen sind nur in einem Zeitfenster von wenigen Minuten erfolgversprechend.
    Ohne erfolgreiche Wiederbelebung oder maschinelle Aufrechterhaltung der Kreislauffunktionen tritt der Tod ein.

  8. #8 von Hal am 11. März 2017 - 15:47

    Unser Hirn ist ein gieriges Organ, wir verbraten ungefähr 1/4 unserer Nahrung um dieses sehr komplexe Ding zu betreiben. Wenn es nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird kann es zwar aktiv sein, zumindest teilweise, aber dieses Biest in unseren Kopf verlangt Idealbedingungen um funktionstüchtig zu sein – ein wenig Hirnaktivität ist einfach nicht gut genug.

    Bei Hirngerinnungen können Teile, wegen Sauerstoffmangel, zerstört werden, aber andere Teile des Hirns können die damit verlorenen Fähigkeiten „übernehmen“, nicht so gut wie die verlorenen Regionen, aber immerhin. Siehe Aphasie.

    Witzig wie die eigene Anatomie im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse erscheint.

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