Kirchenrechtler beklagt schwindenden Raum für Religion an Unis

Der Rechtswissenschaftler Hans Michael Heinig beklagt eine Zurückdrängung der Religionsfreiheit an deutschen Universitäten. „Studentische Gemeinden können sich mit ihrem Veranstaltungs- und Beratungsangebot nicht mehr wie bislang in Orientierungsveranstaltungen für Erstsemester vorstellen, Flyer dürfen nicht mehr in der Mensa ausgelegt werden“, schreibt Heinig in einem Gastbeitrag für die „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“.

weiterlesen:

[http://www.evangelisch.de/inhalte/142548/08-03-2017/kirchenrechtler-schwindenden-raum-religion-unis

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  1. #1 von Gerry am 9. März 2017 - 12:32

    Aus jedem Satz trieft der Lobbyismus zugunsten des Hirnwurms.

  2. #2 von dezer.de am 9. März 2017 - 12:55

    Kriegen keine Extrawurst mehr… „Zurückdrängung“
    Es gibt keine Freiheit überall und ungehindert für eine Ideologie Werbung machen zu dürfen. Religionsfreiheit bedeudet jeder Religion angehören zu dürfen und sie, sofern sie die Rechte Dritter nicht einschränkt, auch ausleben zu dürfen.

  3. #3 von Hal am 9. März 2017 - 16:26

    @dezer

    Es sind keine Extrawürste, sondern Selbstverständlichkeiten, zumindest aus der Sicht der Jesus-Pusher.

    Warum sie an Hochschulen Werbung machen ist wahrscheinlich nicht der Erfolgsquote geschuldet, mit etwas Glück können sie vielleicht Gläubige in ihren Vorstellungen bekräftigen und somit die Quote der Apostaten mindern.

    Es ist schön zu sehen dass, nach dem drängen für Sonderrechte einiger Muslime, Gebetsräume und anderen Mist, alle Religionen eine Absage bekommen. So gehört es sich.

  4. #4 von Gerry am 9. März 2017 - 17:23

    Ich hab grade erst die Wikipedia-Seite weiter gelesen als bis zum ersten Absatz.

    Der Typ ist mit Petra „das Christentum ist durch die Aufklärung gegangen“ Bahr verheiratet.

    Arsch, Eimer,…

  5. #5 von Torchy am 9. März 2017 - 21:28

    Bevor ich nicht mit Berufung auf die Religionsfreiheit Bücher von Deschner in der Kirche verkaufen darf, kann ich über diesen Heini(g) nur lachen!

  6. #6 von Hinterfragerin am 9. März 2017 - 22:19

    Niemand hat etwas gegen „studentische Aktivitäten“ religiöser Art, noch nicht mal gegen die Tätigkeit der Hochschulgemeinden. Flyer zu verbieten finde ich z.B. falsch – die Studentenwerke ermöglichen Werbung aller Art, so sie genehmigt ist, man kann ja einheitlich entscheiden, religiöse Themen oder politische Themen nicht zulassen zu wollen, dafür gibt es Argumente, aber warum lässt man die Studis nicht selbst entscheiden, ob ein Flyer im Müll landet oder nicht?

    Die Frage ist aber doch, ob man den Kirchen und Hochschulgemeinden einen privilegierten Zugang ermöglicht – etwa, indem man sie in Ersti-Veranstaltungen integriert – oder gar Aufgaben im Bereich Beratung/ Unterstützung an sie delegieren möchte, die besser von weltanschaulich neutralen Institutionen wahrgenommen werden sollten, ob man sie staatlich subventioniert u.a.m.

    Die Frage ist auch, inwieweit sich die Bevorzugung bestimmter religiöse Gruppen rechtfertigen lässt – etwa in Form von „offiziellen“ Gottesdiensten , der Zurverfügungstellung von Gebetsräumen u.a.m. Beispiel TUM:

    https://www.tum.de/unileben/veranstaltungen/akademischer-jahresgottesdienst/
    https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/neue-raeume-campuskirche-3342152.html

  7. #7 von Hinterfragerin am 9. März 2017 - 22:20

    Ich bin es wirklich, wenn auch unter anderer Mailadresse :-). Ihr könnt meine Kommentare also freischalten…

  8. #8 von Unechter Pole am 9. März 2017 - 22:21

    Einbrecher beklagt einbruchhemmende Türen. Brandstifter beklagt Rauchmelder. Und Verblöder beklagt Aufklärung. Ist das einer Meldung wert?

  9. #9 von itna am 9. März 2017 - 23:11

    Das ist doch kein Rückgang der Religionsfreiheit. Das Gegenteil, frei von Religion.

  10. #10 von Charlie am 10. März 2017 - 09:00

    @Hinterfragerin

    Alle Kommentare sind jetzt freigeschaltet.

  11. #11 von Deus Ex Machina am 10. März 2017 - 18:33

    „nicht mehr wie bislang in Orientierungsveranstaltungen für Erstsemester vorstellen,“

    –> Warum solltet ihr das auch? Warum haltet ihr euch für so wichtig und previligiert, dass ihr auch noch an den Unis den Leuten auf den Sack gehen müsst? Es gibt in jeder Stadt Kirchen, wer hingehen will, kann es. Es gibt das Wort zum Sonntag und zig andere Fernsehsendungen, sogar eigene TV-Bibelkanäle!
    Da beschwert sich nur jemand, dass ihm nicht noch der rote Teppich ausgerollt wurde und er stattdessen in einem fairen, allgemein öffentlichen Wettkampf um die Gunst des Herdenviehs buhlen muss.