Katholische Bischöfe raten NICHT davon ab, AfD zu wählen

Die deutschen Bischöfe warnen vor einer Stigmatisierung der AfD-Wähler. Die Partei habe Anhänger nicht nur bei den „Zukurzgekommenen“.

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[https://www.wp.de/politik/katholische-bischoefe-raten-nicht-davon-ab-afd-zu-waehlen-id209856389.html

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  1. #1 von aranxo am 9. März 2017 - 11:49

    Eigentlich ist mir ziemlich egal, von welchen Parteien die Kirchen zu- oder abraten oder eben nicht. Ich finde, die sollten sich generell solcher Statements enthalten. Die Zeiten, als der Pfarrer am Wahltag von der Kanzel noch die Wahlempfehlung gegeben hat, sind zum Glück vorbei.

  2. #2 von Charlie am 9. März 2017 - 11:52

    Die Kirche geht hier taktisch vor. Gewinnt die Partei Wahlen, will man dadurch profitieren. Geht sie aus rechtsextremen Gründen unter, war man schon immer dagegen.

  3. #3 von Andreas Wichert am 9. März 2017 - 17:13

    Am wenigsten religiös sind wohl die Linken und die AfD, bei den Linken zeigt sich allerdings eine Ideologie, welche schon religiöse Formen annimmt…

  4. #4 von Hinterfragerin am 9. März 2017 - 21:36

    Ich stimme aranxo zu: Die Kirchen können sich natürlich, wie andere Vereine auch, zu gesellschaftlich relevanten Themen äußern – und auch Kritik an Parteien üben, wenn sie deren Haltung nicht teilen. Wahlempfehlungen könnte man ihnen verzeihen, wenn es eine wirkliche Trennung von Staat und Kirche gäbe und sie weniger Privilegien hätten – aufgrund der real bestehenden Verflechtungen halte ich solche Empfehlungen aber für hochproblematisch.

    Schön finde ich diesen Hinweis:
    „Dazu gehöre, dass ein Christ immer der Religionsfreiheit verpflichtet sein müsse, was die Meinungs- und Pressefreiheit mit einschließe.“

    Ja, da hat sich ja gerade die RKK über die Jahrhunderte besonders hervorgetan. Sollte es statt „immer“ nicht heißen „seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts…“?

    Zugleich stimme ich den Kirchen hier in der Sache zu. Eine „Stigmatisierung“ der AfD-Wähler ist meines Erachtens weder hilfreich noch besonders demokratisch…

    Dazu ein meines Erachtens passendes Video, bezogen auf die USA zwar, und Großbritannien, aber es trifft auch hier..

    https://www.youtube.com/watch?v=GLG9g7BcjKs (besonders ab 2:11-4:20 und die letzte Minute… „When do we learn the key is discussion?“)

    Wir müssen mit diesen Leuten diskutieren und sie überzeugen, sie zu stigmatisieren, mit der AfD nicht zu debattieren um ihre Positionen zu widerlegen, sondern sie etwa aus Fernsehdebatten auszuschließen wird nur eins bewirken: Noch mehr AfD-Wähler und am Wahlabend auch in der BRD einen Schock..

  5. #5 von Skydaddy am 10. März 2017 - 06:18

    Ich habe ja Verständnis dafür, dass die Bischöfe keine Wahlempfehlungen für oder gegen bestimmte Parteien aussprechen.

    Aber von einer Institution, die z.B. Wiederverheirateten, Homosexuellen und Unverheirateten sexuelle Enthaltsamkeit nahelegt und das selbstbestimmte Sterben aktiv bekämpft, ist die Argumentation »Die Wahlentscheidung müsse jeder für sich treffen« etwas befremdlich.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 10. März 2017 - 07:20

    Ja, und in 10 Jahren war man ja immer schon der beste Freund der AfD?
    Und so geht es einmal wieder los: der Parasit passt sich an einen neuen potenzienllen Wirt an.

  7. #7 von Hal am 10. März 2017 - 16:22

    Die Neoliberalen Programmpunkte der AfD sind doch ein Feuchter Traum für Leidensfetischisten und Menschenopferfans der Staatskirchen. Reaganomics oder Raubtierkapitalismus geht einher mit der Zerstörung sozialer Sicherheitsnetze, wachsender sozialer Ungerechtigkeit, legaler Korruption, Verringerung von Schulbildung, Privatisierung staatlicher Aufgaben und der Wegfall von Umwelt- und Verbraucherschutz, so wird Not und Leid geschaffen – der ideale Nährboden für Religion und Finanzkriminellen. Siehe USA.

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