Diözese Linz: Ablehnung von Yoga heute veraltet

Die Diözese Linz distanzierte sich am Montag deutlich von den Aussagen eines oberösterreichischen Pfarrers, der Yoga als „satanisch“ bezeichnet hatte. „Die pauschale Ablehnung der Möglichkeit einer christlich verantwortbaren Yoga-Praxis ist heute veraltet“, schrieb die Diözese.

weiterlesen:

[http://religion.orf.at/stories/2829391/

Advertisements
  1. #1 von user unknown am 7. März 2017 - 21:17

    Eine christlich verantwortbare Yoga-Praxis, na Hauptsache der Bischof hat es überprüft und seinen Segen gegeben!

    Da wir ja in einer judäo-christlichen Kultur leben fehlt jetzt noch das OK vom Rabbi, und der Buchung eines Kurses steht nichts mehr im Wege.

  2. #2 von Willie am 8. März 2017 - 02:53

    „Die pauschale Ablehnung der Möglichkeit einer christlich verantwortbaren Yoga-Praxis ist heute veraltet“, schrieb die Diözese.

    Hat das Göttchen wieder mal seine Meinung geändert, oder passt es nur nicht in die Zeit des schwindenden EInflusses der christlichen Volksverdummer?

  3. #3 von Noch ein Fragender am 8. März 2017 - 08:34

    Teufels- und Dämonenaustreibungen sind auch veraltet.

  4. #4 von schiffmo am 8. März 2017 - 10:27

    „Die pauschale Ablehnung der Möglichkeit einer christlich verantwortbaren Yoga-Praxis ist heute veraltet.“ Ja was ist denn das für ein Geschwurbel? Ich drösel den Satz mal auf.
    „… ist heute veraltet.“ klingt nach einer recht allgemeinen, aber auch recht unspezifischen Aussage. Was könnte denn veraltet sein? Eine Ablehnung? Nein. Es ist nur eine pauschale Ablehnung veraltet. Das ist aber noch zu viel. Nur die Ablehnung einer Möglichkeit ist veraltet. Und zwar die Möglichkeit einer christlich verantwortbaren Yoga-Praxis.
    Die pauschale Ablehnung alles anderen, und das ist bei weitem das meiste, ist potentiell nicht veraltet, kann also immer noch pauschal abgelehnt werden.
    Dieser Kirchenfunktionärsbürokratenapparat sagt einen Satz, der wahnsinnig modern klingen soll, aber nur einen winzigen Ausschnitt von irgendwas, was, blumig-schwammig definiert, nur eine „christlich verantwortbare Yoga-Praxis“ von pauschaler Ablehnung ausnimmt. Das soll eine klare Distanzierung sein, wie einen Absatz später im ORF-Artikel behauptet wird?
    Nein, liebe Diözese Linz, Ihr habt nur so getan, als ob Ihr Euch von der Aussage Eures Fundifunktionärs Gerhard Maria Wagner distanziert hättet. Aus lauter Angst, Euer „katholisches Lehramt“ könnte Euch durch die Finger rinnen, habt Ihr ihm in Wirklichkeit den Rücken gestärkt. Auf Grundlage dieser Eurer sogenannter Distanzierung darf er nämlich weiter alles pauschal ablehnen, auch im Bereich Yoga, was nicht „christlich verantwortbar“ ist, oder er darf spezifisch statt pauschal ganz beliebige Dinge ablehnen, oder oder oder.

  5. #5 von Rene am 8. März 2017 - 14:50

    @Schiffmo. Ich bin drauf reingefallen und habe das so übersetzt: Das Gerede von diesem Deppen ist uns peinlich. Aber Du hast Recht mit Deiner Interpretation.