Buchautoren zweifeln an der Existenz Jesu

Selbst bei zahlreichen Atheisten gilt Jesus von Nazaret heute als eine historisch belegte Person. Weil die Beweise für Jesu Existenz aber dünn gesät sind, wird dieses Thema unter Experten kontrovers diskutiert. Der britische Autor Timothy Freke, Mitverfasser des Buches „The Jesus Mysteries: Was the ‚Original Jesus‘ a Pagan God?“, etwa ist sich sicher, dass Jesus nicht mehr als ein Mythos ist und als Person nie existiert hat.

(…)

Viele der Jesus-Negierer seien „Internet-Spinner“, sagt etwa der US-Religionswissenschaftler Bart D. Ehrman, der das Buch „Did Jesus Exist? The Historical Argument for Jesus of Nazareth“ verfasst hat.

weiterlesen:

[http://www.krone.at/wissen/buchautoren-zweifeln-an-der-existenz-jesu-provokante-these-story-557558

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  1. #1 von Charlie am 7. März 2017 - 11:22

    Wir Atheisten sind keine Betätigung für Jesus!!

  2. #2 von Yeti am 7. März 2017 - 12:23

    @Charlie: „Be[s]tätigung“?

  3. #3 von Deus Ex Machina am 7. März 2017 - 12:28

    Historisch belegt wie das Philadelphia Experiment.

  4. #4 von Rene am 7. März 2017 - 12:42

    Die Schäfchen kriegen nun mit, dass über die Existenz ihres Rumpelstilzchens diskutiert werden kann und der Kerl offenbar doch nicht in Stein gemeisselt ist. Wenn sogar die „Krone“ davon berichtet muss ja auch was dran sein. Jetzt bitte noch die „Bild“ und das Knirschen im christlichen Gebälk verstärkt sich weiter.

  5. #5 von user unknown am 7. März 2017 - 13:37

    Buchautoren zweifeln an der Existenz Jesu

    Ach was?

  6. #6 von drawingwarrior am 7. März 2017 - 14:10

    Bart T. Ehrman gibt seinem Buch einen Titel, in dem von Argumenten für einen historischen Jesus die Rede ist.
    Argumente sind keine Belege.
    Die gibt es für den Mann aus Nazareth nicht.
    Und natürlich bin ich auch nur einer von diesen Internet-Spinnern…mit einem Lesearchiv von ca. 25 Büchern zum Thema.
    Schön zu sehen, dass Ad Hominem Angriffe auch weiterhin zum Tagesgeschäft gehören.

  7. #7 von itna am 7. März 2017 - 18:55

    Weil die Beweise für Jesu Existenz aber dünn gesät sind

    Dünn? Nein, es gibt gar keine Beweise. Da ist NICHTS gesät.

    Sohn Gottes oder Drittelgott-und der bringt es nicht fertig, eine kleinste Spur zu hinterlassen.

    Wie blöd muß man eigentlich sein, um diesen Käse zu glauben.

  8. #8 von parksuender am 7. März 2017 - 19:03

    „Die von Jesus überlieferten Worte seien ein Beweis dafür, dass er tatsächlich existiert habe.“ – Ja ne, is klar – Die von Schneewittchen überlieferten Worte …

    @drawingwarrior
    Welche Bücher würdest Du für einen Einstieg in das Thema „Erfindung des historischen Jesus“ empfehlen?

  9. #9 von Rene am 7. März 2017 - 20:15

    @Parksünder. Wobei, wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich bei Schneewitchen noch mehr Substanz vermuten als bei Dschisas. Bei „Gottessohn“ winke ich sofort ab. Eine „Gottestochter“ hätte mich hellhörig werden lassen.

  10. #10 von drawingwarrior am 7. März 2017 - 22:31

    Nur mal so für den Einstieg

    http://www.v-r.de/pdf/titel_inhalt_und_leseprobe/115466/inhaltundleseprobe_9783525521984.pdf

    Geza Vermes Vom Jesus der Geschichte zum Christus des Dogmas. Bestellnummer: 978-3458710400

    Für unsere geschätzen „Gegner“ geht diese Schmöker ins Rennen, nur um mal zu lesen, was die Fanboys so schreiben:

    The Case for Jesus: The Biblical and Historical Evidence for Christ (Englisch) Gebundene Ausgabe – 2. Februar 2016
    von Brant Pitre (Autor), Robert Barron (Nachwort)

  11. #11 von Noch ein Fragender am 8. März 2017 - 08:36

    Buchautoren zweifeln an der Existenz Gottes.

  12. #12 von drawingwarrior am 8. März 2017 - 09:48

    Ähm…ich hatte gestern Abend zwei Postings mit Links eingetragen, zu der Frage von parksünder und zu dem Film Ich schäme mich nicht.
    Die Kommentare sind wohl beide nicht freigeschaltet.
    Vielleicht schaut mal jemand drauf, wenn die erst nächste Woche freigeschaltet werden, interessiert das Thema nicht mehr.

  13. #13 von Skydaddy am 8. März 2017 - 16:26

    Ehrman ist gut darin, die brisanten Erkenntnisse, die Theologen seit Jahrzehnten im Studium lernen, aber den Gläubigen nicht auf die Nase binden, der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Aber mit seinem Jesusbuch hat er sich übernommen. Das hat er vermutlich seinem Verlag zugesagt, bevor er sich richtig mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

    Aber selbst bei Ihm bleibt von Jesus nicht mehr übrig als ein apokalyptischer Wanderprediger, wie es viele gegeben hat.

    Seine Argumente sind allerdings so schlecht, dass er im Grunde nur aufgezeigt hat, wie schlecht die Belegsituation für einen historischen Jesus ist.

  14. #14 von klauswerner am 10. März 2017 - 12:45

    Bücher:
    Harald Specht: Jesus? Tatsachen und Erfindungen
    Hermann Detering: Lebt Jesus?: – oder hat er nur gelebt? (Übersetzte Texte des Radikalkritikers und Theologen „von den Berg van Eynsinga“)
    Doherty, Earl, Lenz, Arnher E: Das Jesus-Puzzle

    Am meisten hat mich Eynsinga, und da das Kapitel zu Herakles beeindruckt. Aber am Schluß ist es dann doch eine Kombination aus allen Büchern.

    Es ist mir so gegangen: Erst habe ich an den historischen Jesus geglaubt, also dass es da mal einen historischen Menschen gab (Nicht im Sinne von Glauben – bin schon seid meiner Kindheit ungläubig).
    Und es sind sehr viele Widersprüche übrig geblieben, mit denen ich halt leben musste.

    Seit ich dann auf die Radikalkritik gestoßen bin, sind plötzlich alle Widersprüche verschwunden, aufgelöst …

  15. #15 von parksuender am 10. März 2017 - 18:58

    @dw
    @klauswerner
    Danke Euch beiden. Ich werde mir das bei Gelegenheit mal näher anschauen.
    Mir hat es gereicht, dass Jesus als verrückter Wanderprediger unter anderen Spinnern lebte.