Fastenhirtenbriefe deutscher Bischöfe – Christen müssen „Botschafter Gottes“ sein

Den Glauben als Quelle des Lebens betrachten, Menschen in ihrer seelischen Not beistehen und einen grundlegenden Perspektivwechsel in der Pastoral voranbringen. Die deutschen Bischöfe setzen verschiedene Schwerpunkte in ihren Fastenhirtenbriefen.

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[https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2017-03-05/fastenhirtenbriefe-deutscher-bischoefe

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 5. März 2017 - 19:32

    Ein Botschafter macht doch nur dann Sinn, wenn ein Staat oder eine Organisation als Ganzes nicht vor Ort sein kann und stattdessen einen Vertreter bevollmächtigt, in seinem/ihrem Namen zu handeln/sprechen. Wieso zum Geier braucht der allwissende, omnipräsente Allmächtige also „Botschafter“?
    Manche merken nicht, wie sie sich schon bei einfachsten Sätzen als Scharlatane und ihren Kult als falsch enttarnen.

  2. #2 von Unechter Pole am 5. März 2017 - 21:49

    Jetzt verstehe ich – als Botschafter stehen Kirchenleute über dem Gesetz, egal ob Steuer, Sexualverbrechen, Arbeitsrechtdelikte oder Beleidigungen. Demnach kann man sie aber ausweisen. Vatikanische Gärten würden mindestens einige Tausend Botschafter bestimmt aufnehmen können.

  3. #3 von Noch ein Fragender am 6. März 2017 - 09:09

    Christus habe „nur unsere Hände, um seine Werke heute zu tun“.

    So ähnlich sagen das die Atheisten auch:

    „Es rettet uns kein höh’res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Internationale

  4. #4 von Rene am 6. März 2017 - 09:52

    Also gut, ich versuche jetzt mal einen Fastenhirtenbrief zu lesen. Was immer das sein soll. Also:

    Und der Herr sprach quassel wabber…, Nein, mit Durst in der Kehle kann man sich nicht konzentrieren. Kühlschrank, Bier, weiterlesen.
    Und Jesus sprach quassel laber…, Verdammt, hätte ich doch fast verpasst, dass meine Ebay Auktion gerade abläuft.

    Ich versuche es später noch mal, versprochen.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 6. März 2017 - 11:17

    Die Diskussionen über Gottesbilder und die Wirklichkeit der Religionen seien keineswegs zu Ende, schreibt der Erzbischof. Er verweist auf die vielen Muslime hierzulande, die mittlerweile zu Mitbürgern geworden seien. Auch dadurch sei Religion in den Kindergärten, Schulen und im gesellschaftlichen Leben neu zum Thema geworden.

    Die christlichen Kirchen werden immer leerer, jetzt hoffen sie auf religiöse Wiederbelebung öffentlicher Debatten durch interreligiösen Dialog mit einer Religion, die die Aufklärung noch vor sich hat.