Die Zeugen Jehovas schweigen

Die Zeugen Jehovas sollen sexuellen Missbrauch an Jugendlichen gedeckt haben. Die Gemeinschaft bestreitet dies.

Ein neuer Bericht der Fachstelle Infosekta in Zürich befasst sich mit sexuellem Missbrauch an Kindern bei den Zeugen Jehovas. Das Fazit lautet, dass die meisten Fälle nicht publik werden. Gründe dafür sind das abgeschottete System der Religionsgemeinschaft sowie die eigene sogenannte Zwei-Zeugen-Regel, wonach neben dem Opfer eine zweite Person die Tat mitbekommen haben muss. Weiter schrecke die interne Gerichtsbarkeit der Zeugen Jehovas Betroffene ab, ihre Erlebnisse bekanntzumachen.

weiterlesen:

[https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/sexueller-missbrauch-die-zeugen-jehovas-schweigen-ld.149311

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  1. #1 von Rene am 5. März 2017 - 18:58

    Bei Finanzdelikten werden die Räumlichkeiten geöffnet, die Computer und Unterlagen beschlagnahmt, und die Verdächtigen machen Bekanntschaft mit dem Haftrichter.

    Bei Kindesmissbrauch durch Religiöse behandelt man das wie ein Antragsdelikt. Die Vertuscher werden überhaupt nicht belangt.

  2. #2 von Noch ein Fragender am 6. März 2017 - 12:31

    Als „Zeuge“ Jehovas sollte man doch keine Schwierigkeiten mit Zeugenaussagen zu den Übergriffen haben.

  3. #3 von Simone am 6. März 2017 - 17:31

    Seltsam, man könnte in diesem Artikel ziemlich gut „Zeugen Jehovas“ durch „Römisch-katholische Kirche“ ersetzen. Hmm…

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