Gymnasium verbietet muslimischen Schülern „provozierendes Beten“

Ein Wuppertaler Gymnasium untersagt seinen muslimischen Schülern „provozierendes Beten“ auf dem Schulgelände. Mehrere muslimische Schüler hätten in den öffentlichen Räumen der Schule ihre Gebetsteppiche ausgerollt und in den Toiletten der Schule rituelle Waschungen vorgenommen.

weiterlesen:

[http://www.focus.de/politik/deutschland/muslim-eklat-in-wuppertal-gymnasium-geht-strikt-gegen-provozierndes-beten-vor-regierung-mischt-sich-ein_id_6726287.html

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  1. #1 von K.Brückner am 2. März 2017 - 11:26

    Eine absolut richtige Entscheidung. Warten wir ab, ob die politisch Verantwortlichen nicht einen Weg finden, dieses absolut richtige Verbot aufzuweichen bzw. sogar zu verhindern. Würde mich nicht überraschen.

    K.Brückner

  2. #2 von Noch ein Fragender am 2. März 2017 - 12:32

    Wenn es denn derselbe Gott ist, den Muslime und Christen anbeten, geht es auch als stilles Gebet ohne Gebetsteppich und rituelle Waschungen.

    Bischof Hein, übernehmen Sie.

    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2017/02/25/bischof-bleibt-dabei-juden-christen-und-muslime-beten-zum-selben-gott/

    zyn off

  3. #3 von dezer.de am 2. März 2017 - 12:43

    Ich befürchte sie haben genau das erreicht, was sie ereichen wollten. Provokation -> Verbot -> Opferrolle. „Seht, der Westen unterdrückt uns und unseren Glauben!“

    Eine Idee wie man vielleicht besser damit umgehen sollte, habe ich leider nicht. Ich wäre als erstes vielleicht auf die betreffenden Schüler zugegangen, und hätte ihnen erklärt, dass ihre Vorgehensweise nicht tolerierbar ist und dann zusammen eine Kompromisslösung gesucht. Sollte sich daraufhin keine Einsicht seitens der Schüler zeigen wäre ein Gebot angemessen. Vielleicht ist das auch passiert. Aus dem dürftigen Artikel kann ich es nicht herauslesen.

  4. #4 von derNino am 2. März 2017 - 14:41

    Schulen und andere öffentliche bzw staatliche Gebäude und Freiflächen gehören den Bürgern. Allen Bürgern.
    Jemand der seien Religion ausübt sagt, per Definition ich habe Recht und die anderen nicht.
    Jemand zu sagen er habe Unrecht ohne dieses beweisen zu können ist unverschämt und eine Beleidigung und macht damit den Andersgläubigen zum Opfer. Das ganz privat und hinter verschlossenen zu sagen zwar auch eine dreist/dumme Frechheit, aber „was er nicht weiß…“ und es gibt kein Opfer.
    Jeder hat das Recht in seinem öffentlichen Raum nicht Opfer von Beleidigungen zu werden.

    Wem das nicht passt, der soll halt außerhalb der öffentlichen Schule beten oder eine Privatschule besuchen oder gründen.

  5. #5 von Elvenpath am 2. März 2017 - 22:17

    Wenn jemand still vor sich hin betet ist das ok. Sobald er aber andere dadurch belästigt, stört, behindert, den Waschraum blockiert, oder im Weg ist, hat es zu unterbleiben.

  6. #6 von Hal am 2. März 2017 - 23:35

    Schade das der psychologische Effekt dieser Taktiken nicht allgemein bekannt ist, erst wird provoziert auf Teufel komm raus, es werden Sonderrechte gefordert, bei misslungenen Erpressungsversuch kommt es zu Aktionen die unübersehbar sind und sie fördern die Ingroup-Identität der selbst gemachten Opfer. Zusammen mit medialer Aufmerksamkeit ist es eine win-win-win-Stituation für Idioten, aber auch ein gefundenes fressen für die faule Presse.

  7. #7 von Willie am 3. März 2017 - 05:20

    Schultoilette? Besteht da nicht die Gefahr irgendwie mit Resten von Schweinefleisch kontaminiert zu werden? Hat Allah sich schon gemeldet oder ist der noch beim duschen? 😈