Umfragen: Immer mehr Fasten-Fans

Die Zahl der Fasten-Fans ist in den vergangenen fünf Jahren laut einer Umfrage um 15 Prozent auf jetzt 59 Prozent gestiegen. Neben Klassikern wie dem Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch und Tabak rückt auch die private Internetnutzung immer mehr in den Fokus, heißt es in einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK-Gesundheit. Repräsentativ befragt wurden 1.036 Bundesbürger.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/142394/27-02-2017/umfragen-immer-mehr-fasten-fans

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 28. Februar 2017 - 11:01

    Die Zahl der Fasten-Fans ist in den vergangenen fünf Jahren laut einer Umfrage um 15 Prozent auf jetzt 59 Prozent gestiegen.

    Fasten-Fans aufgepasst:

    Die durch Verzicht auf Genussmittel ersparten Aufwendungen können als sog „Fastenopfer“ bei der nächstgelegenen Kirche oder den kirchlichen Hilfswerken abgegeben werden.

    Zyn off

  2. #2 von Elvenpath am 28. Februar 2017 - 11:13

    Was Fasten angeht, bin ich sehr skeptisch. Denn oft kommt nach dem Fasten die Völlerei. Ob es nun um Essen, Genussmittel, oder Internet geht.
    Viel vernünftiger und wirkungsvoller ist es, diese Dinge dauerhaft auf ein gesundes Maß zu begrenzen.

  3. #3 von Skydaddy am 28. Februar 2017 - 11:13

    Ich verzichte auf’s Fasten.

    Wird das auch mitgezählt?

  4. #4 von uwe hauptschueler am 28. Februar 2017 - 11:15

    Ich plädiere für den Verzicht auf einen übernatürlichen Huhu, sogenanntes Religions-Fasten.

  5. #5 von deradmiral am 28. Februar 2017 - 11:38

    Evangelisch.de macht jedenfalls schon mal SQL-Fasten:

  6. #6 von Siegrun am 28. Februar 2017 - 12:45

    Hahaha!! @ Skydaddy #3: ich mache auch fasten-fasten…
    Wie ja bereits geschrieben, geht mir das elnde Showfasten eh tierisch auf den Nerv…

  7. #7 von Skydaddy am 28. Februar 2017 - 15:22

    Tja, als Religiot lebt man halt ein Live on the FAST LANE.

    Sorry, das Kalauerfasten hat nicht funktioniert …

  8. #8 von Yeti am 28. Februar 2017 - 16:35

    Ich mache jetzt „Handschaltungs-Fasten“ und das nicht nur 7 Wochen. Ich bin auf Automatik (5-Gang-Wandler) umgestiegen!

    Außerdem:

    Euro-Super Fasten: ich tanke neuerdings wieder die Plus-Suppe. Den Erlös spende ich an die Mineralölindustrie und den Staat.
    Blechdachfasten (sobald die Sonne scheint, bzw. es nicht regnet) ist das (Stoff-) Verdeck weggeklappt. Den Erlös habe ich an den Vorbesitzer gespendet, indirekt an den Hersteller.
    4-Sitzer Fasten: ab jetzt fahre ich wieder nur mit zwei Sitzen in der Gegend rum.
    Arbeits-Fasten: ich habe von 6 auf 5 Stunden am Tag runtergeschraubt. Den Erlös habe ich an meinen Auftraggeber gespendet.
    Fasten-Fasten betreibe ich schon seit ca. 4 Monaten, da es mir unglaublich schwer fällt, Gewicht zuzulegen. Mir fehlen immer noch ca. 5 Kilo bis zu dem Gewicht, bei dem ich sagen würde, ich bin nicht mehr viel zu dünn. Den Erlös (plus 1 Tafel Schokolade am Tag, insgesamt wohl so 3500 bis 4000 kCal) spende ich meinem Körper.

    Das mit dem Auto ist natürlich auch „Showfasten“, aber der Corsa musste echt weg, 180.000 km sind für so einen kleinen Opel echt kein Pappenstiel.

  9. #9 von user unknown am 28. Februar 2017 - 19:59

    Die Zahl der Fasten-Fans ist (…) gestiegen.

    Ich denke, wenn man Fastenfan geworden ist, dann hat man das Fasten ad absurdum geführt.

    Die traditionelle Idee des Fastens ist eine Last, die man sich selbst auferlegt, etwas, womit man sich gezielt Unlust bereitet. Wenn man aber im Hinterkopf die Belohnung einer Bikinifigur hat, einer besseren Gesundheit, weniger Stress wg. weniger Internet, dann hat sich der spirituelle Anspruch verflüchtigt. Von den sonstigen, individuellen Wellnessbemühungen unterscheidet es sich durch den konzertierten Charakter, dass man es gleichzeitig mit vielen anderen macht wodurch es gruppenbildend wirkt – der eine erzählt in der Mittagspause, dass er dies macht, der andere macht jenes, ein dritter hat einen Onkel der es übertrieben hat und die Medien können mit Artikeln auf den Zug aufspringen.

    Die Belohnung des säkular legitimierten Fastens ist nicht die Völlerei im Anschluß, sondern dass kleine Genüsse und gebremster Konsum im Anschluß wieder große Freude macht – bis man sich wieder dran gewöhnt hat.

    @Skydaddy: Kalauerfasten ist auch mein Fall nicht.

    @uwe hauptschueler: Für diese Idee habe ich auch eine Illustration beizusteuern.