„Wenn Gott verschwindet, verschwindet der Mensch.“ – Buchbesprechung durch Theologin

Eine Theologin bespricht das Buch „Wenn Gott verschwindet, verschwindet der Mensch. Eine Verteidigung des Glaubens.“ eines anderen Theologen: Die der Kernthese des Buches, die sich wie ein roter Faden durch dieses ziehe, sei, dass ohne den Glaube an Gott das Menschsein und die Menschlichkeit bedroht sind. Auch gegen „radikale“ Religionskritik wendet sich der Autor, diese stelle den Glauben an Gott als Krankheit dar und feiere die Abschaffung des Himmels als Befreiung.

sueddeutsche.de/politik/theologie-die-freiheit-zu-glauben-1.3395780

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  1. #1 von m0ebius am 28. Februar 2017 - 01:51

    Traurig, wenn nicht nur das eigene Menschenbild am eingebildeten Gott hängt, sondern man das auch für alle anderen so proklamiert.

  2. #2 von deshan11 am 28. Februar 2017 - 08:37

    Und wieder ein Theologe, der nicht über den eigenen Tellerrand des Christentums hinausschaut, sonst müsste ihm eigentlich auffallen, was für einen Blödsinn er absondert. Er spricht nicht nur Atheisten sondern auch den Gläubigen anderer Religionen das Menschsein ab – denn dort wird nicht nur an „seinen“ Gott geglaubt.

  3. #3 von Elvenpath am 28. Februar 2017 - 10:25

    Immer die gleiche Leier: Ohne unseren kommt die Katastrophe, ohne unseren Gott geht die Welt unter, ohne unseren Gott wird alles gaaaanz, gaaaanz schlimm. Blablabla.

    So was wird aus zwei Gründen erzählt: Manche erzählen es, weil sie wirklich so religiös vernebelt sind, dass sie fest davon überzeugt sind. Andere erzählen, dass, um den Menschen bewusst Angst zu machen, damit ihre Religion nicht an Einfluss verliert.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 28. Februar 2017 - 10:53

    Offenbar Herdenvieh, das bei Verlust des Leithammels nicht mehr weiß, wo links und rechts ist. Und sich dann auch noch einbildet, dass jeder so beschränkt ist. Traurig, wie die Religionen manchen das Gehirn amputieren.

    „Ebenso entlarvt er einen selbstgefälligen religiösen Fundamentalismus, der meint, Gott bereits gefunden zu haben. “

    –> Jaja, immer schön weiter suchen, denn….

    „sieht Bauerdick in dem Verlust von tradierten Gewissheiten des Glaubens auch einen Gewinn.“

    –>… sonst könnten Leute wie er nicht auch noch einen schnellen Euro machen. Für ihn fallen da sicher ein paar Euro ab.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 28. Februar 2017 - 11:38

    Es bewegt sich in metaphysische Höhen, stochert in biblischen Untiefen, und scheut auch nicht den Gang durch Niederungen religiöser Sonderbarkeiten.

    Ein Theologe eben. 🙂

  6. #6 von Yeti am 28. Februar 2017 - 16:17

    Wenn es Gott (welchen jetzt eigentlich) wirklich gäbe, würde er auch nicht verschwinden, wenn keiner mehr an ihn glaubt.

  7. #7 von Rene am 28. Februar 2017 - 17:21

    Ich verstehe nicht, wie man sein Leben auf so ein wackeliges Podest stellen kann. Es reicht ja schon, wenn dieser Typ damals NICHT auferstanden ist, und schon können die Religioten den ganzen Mist in der Pfeife rauchen.