Religiöse Eltern die ihren Sohn zu Tode gehungert haben wegen Mordes verurteilt

Weil sie ihren Sohn, der an Diabetes litt, zu Tode hungerten und zwei Stunden für ihn beteten, anstatt den Notarzt zu rufen, wurden die Eltern des Jungen jetzt in Kanada wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die jetzt Verurteilten sagten, dass ihre Religion es ihnen verbiete einen Arzt aufzusuchen. Auch eine entsprechende Behandlung der Erkrankung des Kindes mit Insulin wurde verweigert. Freunden sollen die Eltern erzählt haben, der Sohn sei zwar gestorben, aber dann von Gott zurück ins Leben gebracht worden“.   Der Richter kam zu der Überzeugung, dass die Eltern wussten, dass ihr Kind sterben würde.

dailymail.co.uk/news/article-4261416/Alexandru-Radita-parents-life-prison-starving-boy.html

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 27. Februar 2017 - 18:21

    Und so selektiert sich Dummheit selbst aus – bedauerlicherweise auf Kosten eines Kindes.
    Wenn die Eltern doch nur selbst Diabetes gehabt und sich selbst so behandelt hätten…..

  2. #2 von oheinfussel am 27. Februar 2017 - 21:16

    Das arme Kind 😦
    Zu verhungern ist ein sehr langsamer Tod und dann noch Diabetes – man will sich nicht vorstellen, wie der arme Zwerg gelitten haben muss -.-

  3. #3 von Hypathia am 27. Februar 2017 - 22:47

    Das einzig positive an der Geschichte ist das Urteil des Richters.

  4. #4 von stephancologne am 28. Februar 2017 - 00:41

    Bei einem Exorzismus hätte es nur 6 Jahre gegeben.

    Sarkasmusoff.

  5. #5 von deranbli am 2. März 2017 - 14:00

    Darf ich Dir als Gast mit etwas anderem Blick sagen, dass Eure Medizinsicht aber nicht weniger absurd ist, als eine religiöse Sicht? Sieh Dir die Medizinstatistiken mal genau an! Die bringen doch nicht mehr zustande als es der Zufall auch könnte! Allein schon diese Heere an lebenslang Dauermedikamentierten laufen statistisch unter ‚gesund‘!!!
    Oder die Chemo- ‚Erfolge‘! Grad mal schlappe 2%! Also das schafft ein Gebetchen hochwahrscheinlich auch 😉
    Liebe, dschungulöse Grüße!

  6. #6 von Charlie am 2. März 2017 - 14:31

    @deranbli

    Nur 2%?? Wohl zu viele Kopp-Bücher gelesen.

  7. #7 von oheinfussel am 3. März 2017 - 07:11

    Genau – es macht quasi keinen Unterschied, ob ich bei einem entzündeten, eingewachsen Fußnagel die Hände falte oder Antibiotika einnehme…

  8. #8 von oheinfussel am 3. März 2017 - 07:30

    Mal eine Anmerkung zum Thema Chemotherapie – keiner hier behauptet, Chemo führt in jedem Fall zur Genesung. Es kommt auf die Bösartigkeit des Krebses an, auch, wo er sitzt, ob er bereits gestreut hat, wann er erkannt wird, etc…

    Das sind alles Faktoren, die hier mit eine Rolle spielen.

    Ich habe Menschen gesehen, die in dieser außergewöhnlichen lebensbedrohlichen Situation einem Scharlatan aufgesessen sind und gar nicht oder erst sehr spät eine ordentliche Behandlung durch einen echten Arzt, der nicht versucht mit Hände falten eine Gesundung herbei zu führen, begonnen haben.

    Die meisten von ihnen sind unter Schmerzen verendet, die man seinen schlimmsten Feind nicht wünscht.

    Natürlich haben auch nicht alle überlebt, die Bestrahlung, Chemo, etc haben machen lassen (auch ich gelte noch nicht als geheilt -.-), je nach Ausbreitung, Stadium, Art und Bösartigkeit des Krebses kann man nicht mehr viel machen – aber die Überlebenschancen insgesamt unterscheiden sich wesentlich mehr als 2% von denen, die quasi tot gebetet wurden.

  9. #9 von Deus Ex Machina am 3. März 2017 - 09:54

    „Sieh Dir die Medizinstatistiken mal genau an! “

    –> Die möchte ich sehen!

  10. #10 von Bluenemo am 4. März 2017 - 10:20

    „Sieh Dir die Medizinstatistiken mal genau an! “
    -> Welche? die echten oder deine?