Größte christliche Buchhandlungskette in den USA ist pleite

240 christliche Buchhandlungen der Kette „Family Christian“ müssen schließen, da die Firma pleite ist. Die Filialen verkauften vor allem Bibeln sowie weitere christliche Literatur, Musik und Geschenke.

„Wir haben andächtig alle möglichen Optionen betrachtet, Gottes Plan für unser Unternehmen vertraut, doch die schwierige Entscheidung das Geschäft aufzugeben ist unsere letzte Zuflucht.“ So der Präsident des Unternehmens.

in.reuters.com/article/us-bankruptcy-family-christian-idINKBN1622RU

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  1. #1 von user unknown am 27. Februar 2017 - 18:16

    Das muss nicht viel heißen. Es gibt auch nicht dezidiert christliche Buchhandlungen, so weit ich weiß, die pleite gehen.

    Schlechtes wirtschaften kann die Ursache sein, geändertes Bestellverhalten (Internet), nachlassendes Interesse an christlichen Inhalten oder anderes. Ein mögliches, nachlassendes Interesse an Christentum könnte an Abwanderung zum Islam, zu Esoterik oder zu rationalerem Denken und Humanismus hängen.

    Man kann nur feststellen, dass es offenbar keinen Boom der Religionen gibt, bei dem sogar diese Kette zu ungeahntem, wirtschaftlichem Wohlstand mitgerissen wird und hoffen, dass es Teil eines Trends zu halbwegs modernem Denken ist.

  2. #2 von Rene am 27. Februar 2017 - 18:34

    Nicht genug gebetet? Oder zuviel?

  3. #3 von oheinfussel am 27. Februar 2017 - 21:17

    Kein Toilettenpapier mehr? Oo

  4. #4 von schiffmo am 28. Februar 2017 - 16:33

    Ich schließ mich uu an, denn 240 Filialen sind nicht so viel, wenn man weiß, dass es in diesem Land um die 100 Städte gibt, die über 200’000 Einwohner haben. Es ist aber so, dass sowas wie barns and noble, die größte Kette, „nur“ 640 Läden in den USA hat, es war also schon eine ziemlich große Kette. Die waren wohl recht breit verteilt (in über 200 Orten), 240 sind trotzdem weniger als 1 pro Million (!) Einwohner. Das ist so, als ob es in Berlin nur drei davon gäbe. Flächendeckend sieht anders aus.

  5. #5 von Monika am 5. März 2017 - 09:50

    Schade, aber wenn Gott eine Tür schließt, öffnet er zugleich ein Fenster: es wird sicher weiterhin die Möglichkeit geben, an christliche Literatur zu kommen.