Papst: Besser Atheist als scheinheilig

In seiner Morgenmesse am Donnerstag im Vatikan hat Papst Franziskus Kritik am „Doppelleben“ einiger Mitglieder der katholischen Kirche geübt. Es sei besser, Atheist zu sein, als ein solcher Katholik, sagte er in der Predigt.

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[http://religion.orf.at/stories/2827549/

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  1. #1 von ptie am 25. Februar 2017 - 15:08

    Fände ich ja gut, wenn alle die den kath. Katechismus nicht teilen austreten würden.

  2. #2 von uwe hauptschueler am 25. Februar 2017 - 16:26

    Junta-Franzl soll sich in die eigene Fresse haun, da macht er nichts verkehrt

  3. #3 von user unknown am 25. Februar 2017 - 18:34

    Bereitet er seinen Ausstieg vor?

  4. #4 von Willie am 26. Februar 2017 - 02:36

    Gott sei streng mit den Scheinheiligen, er verlange „von uns“ ein authentisches Leben.

    Ist es nicht auch scheinheilig, den eigenen, erfundenen Gott als unergründlich zu erklären, von dem man nichts wissen kann und ihm dann dennoch Eigenschafte, Wüsche und Verlangen anzudichten?

  5. #5 von Yeti am 26. Februar 2017 - 11:39

    @Willie: bigott sind natürlich immer nur die anderen!

  6. #6 von Noch ein Fragender am 26. Februar 2017 - 11:59

    Ich bin auch lieber Atheist als scheinheiliger Katholik. 🙂

  7. #7 von Kunibert am 26. Februar 2017 - 13:16

    Hört sich für mich so an, als wäre von zwei schlechten Möglichkeiten, Atheist zu sein etwas besser als scheinheilig zu sein. Dabei ist grundsätzlich nichts schlechtes daran, Atheist zu sein.

  8. #8 von Skydaddy am 27. Februar 2017 - 16:12

    Wäre dieser Papst nicht so dumm, wie er ist, würde er sich mal Gedanken darüber machen, WARUM es das Klischee vom scheinheiligen Katholiken gibt.

    Er könnte dann darauf kommen, dass es der Katholizismus selbst ist, der Scheinheiligkeit hervorbringt.

  9. #9 von Monika am 5. März 2017 - 09:57

    Aber auf jeden Fall ist es besser,,Atheist zu sein, als der Gegen-Christ, und für den halte ich den guten Franziskus .

  10. #10 von Monika am 5. März 2017 - 13:27

    Daumen runter? Wer von euch findet Franziskus besser als einen Atheisten???

  11. #11 von drawingwarrior am 5. März 2017 - 13:46

    Die Daumen runter waren für Deine mangelhafte Rechtschreibung.
    Die Wahl ist nicht, sich zu entscheiden, ob man Franziskus besser findet als einen (welchen) Atheisten.
    Wenn Franziskus sagt, dass Gras ist grün, kann ich ihm auch als Atheist nur zustimmen.
    Wenn Franziskus sagt, dass es besser ist, ein Atheist zu sein, als ein scheinheiliger Christ, dann stimme ich ihm zu, weil ich, wie er, der Meinung bin, dass es notwendig ist, zu bestimmten Fragen im Leben einen Standpunkt zu haben und den auch zu vertreten.

  12. #12 von Hal am 5. März 2017 - 18:27

    @Monika

    Gegen-Christ = Antichrist?

    Die Wahrscheinlichkeit dass die grundlegenden Glaubensinhalte der Christen etwas mit Realität zu tun haben ist äußerst gering und somit ist das pathetische Gerangel um welche der zehntausenden christlichen Splittergruppen die echt wahren, richtigen Christen sind, ein Schauspiel – aber kein schönes.
    Dieser Blick von außen wird Dir sehr wahrscheinlich nie zugänglich werden, aber Du kannst ja das selbe Schauspiel bei anderen Religionen betrachten und diese Erfahrung könnte Dir vielleicht helfen die Lächerlichkeit Eurer Behauptungen zu erkennen. Christen stellen sich hin und behaupten so mir nix dir nix sie wüssten was ihr Überpapi so will – und das meist auf der Basis von antiker Schundliteratur, in der Übersetzungsfehler; Plagiate und Fälschungen keine Seltenheiten sind.
    Ich habe leider keine gute Erfahrung mit Gedankenexperimenten die Religion betreffen

    Mir ist schon bewusst dass diese In/Outgroup Denkweise ein wichtiger Bestandteil von Glaubensgemeinschaften, aber auch Fußballfans ist und es gezielt gefördert wird. Witziger weise beschweren sich Berufschristen gerne über den konkurrierenden Fußballgott, aber für die selben Mechanismen der In/Outgroup haben sie nur Spott und Häme übrig – ein prima Beispiel für Betriebsblindheit, welche auch unter Schafen weit verbreitet ist.

    Dass nicht-katholische Christen sich an der grenzenlosen Arroganz der pompösen Päpste, Kardinäle und Bischöfe stoßen, ist ja bei deren abfälligen und gar feindlichen Rhetorik ihnen gegenüber kein Wunder. Adventies und andere charismatische Sekten wehren sich dagegen, aber es ist ja gleichzeitig ein Geschenk für den eigenen Zusammenhalt.
    Es ist wirklich merkwürdig mit den christlichen Geschenken, Leid wird auch gerne als Geschenk verpackt – Leid und Anfeindungen als Geschenke – jeder vernünftige und freundliche Mensch kann nur den Empfang verweigern. Die etwas weniger freundlichen würden sich nicht mit einen „nein danke“ begnügen. 😉

    Ach ja. wenn Du genau hinsiehst wirst Du auch sehen wie zersplittert die katholische Koloss ist, Opus Dei, Jesuitioten, Franziskaner, Legionäre Christi und was weiß ich. Wie die verschiedenen Katholizismen in Afrika, Südamerika, Europa und Philippinen ausgeübt werden, letztere lassen sich sogar an ein Stück Holz nageln. Selbst innerhalb Europas ist der gelebte Katholizismus sehr verschieden. Besonders gut gefallen mir einige (viele?) südamerikanische Katholiken, ihnen ging der ganze lebensfeindliche katho-Unfug ganz knapp am Gesäß vorbei, gelebte Scheinheiligkeit der besten Sorte.

    Zurück zum Antichristen, ein Konzept welches für Atheisten wenig sinnvoll ist, außer wenn die Christen mittelalterlich werden, und anfangen Heiden und Ketzer abzufackeln.

    Adventies und Atheisten mögen sich in vielen Punkten der Kritik an der katholischen Kirche einig sein, nur aus verschiedenen Gründen und die Kritik der Atheisten trifft meist auch die Adventies wie alle anderen Religionisten. Wer nach der sehr simplen Maxime; „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ urteilt, wird oft enttäuscht oder unterstützt gar ein noch größeres Übel.
    Es schließt selbstverständlich nicht Zusammenarbeit zwischen Theisten und Atheisten aus, sollte man sich auf gemeinsame Ziele einigen. So z. B. bei der verfassungswidrigen und völlig außer Kontrolle geratenen Verstrickung von Staat und Großsekten, samt der extremen Privilegierung einiger Glaubensgemeinschaften gegenüber anderen.
    Die völlige Trennung zwischen Staat und Religion ist die einzig gerechte und praktikable Lösung, aus der Sicht vieler Atheisten, aber auch einige Theisten, andere wünschen sich Hingegen Teilnahme an den Privilegien. Meinetwegen sollen Beiträge zu allgemein nützlichen Aktivitäten von der Steuer absetzbar sein, aber Mitgliedsbeiträge die zum Betrieb rein religiöser Aktivitäten verwandt werden nicht.

    Versuch doch mal das vorgeschlagene Gedankenexperiment. 😉

  13. #13 von Willie am 6. März 2017 - 00:42

    Wer von euch findet Franziskus besser als einen Atheisten???

    Darum geht es nicht. Auch Deine Aussage

    Aber auf jeden Fall ist es besser,,Atheist zu sein, als der Gegen-Christ, und für den halte ich den guten Franziskus .

    ist nichts anderes was der Jorge Bergoglio da unter Pseudonym kund getan hat: Abfall ist Abfall, nur der eine ist weniger stinkender Abfall als der andere.

    Anmerkung: Bergoglio sprach da ja nicht von seiner Meinung, sondern er bemühte da einen herbeifantasierten/imaginären Nachbarn, der das so sehen würde.

  14. #14 von Monika am 6. März 2017 - 20:14

    Ja, Hal: Gegen-Christ, Anti-Christ, „der,,der sich selbst für Christus ausgibt“.
    Der Papst, oder besser, das Papsttum, läßt sich selbst feiern (anbeten),und das nehmen die Adventisten ihm übel.
    Oberster Brückenbauer (Pontifex Maximus) ins Reich Gottes, über den Abgrund (Sund) der Sünde hinweg, ist nur einer: Jesus Christus.

    Und so lange ich meine Spenden für religiöse Zwecke von der Steuer absetzen kann, mach ich das, ich mag Geld! 😉

  15. #15 von user unknown am 6. März 2017 - 20:56

    @Monika:

    Oberster Brückenbauer (Pontifex Maximus) ins Reich Gottes, über den Abgrund (Sund)
    der Sünde hinweg, ist nur einer: Jesus Christus.

    Das sagt wer? Monika? Und ist Monika unfehlbar? Inwiefern weiß die hl. Monika besser als der Papst was richtig ist? Ist es nicht, dass Du, um Dich über den Papst zu erheben, genau das tun musst, was Du dem Papst vorwirfst?

    Und Jesus Christ ist ja nun tot (falls er je gelebt hat), den kann man nicht fragen, ob das Weib, das in der Gemeinde einfach nicht schweigen will, nun mit 10 oder 20 Peitschenhieben zu maßregeln ist (der Herr sei Deiner Seele gnädig).

  16. #16 von itna am 6. März 2017 - 23:47

    Puh, Moni ist aus Wolkenkuckucksheim zurück.

  17. #17 von Monika am 7. März 2017 - 12:30

    user unkwon, einfach, weil es so ist.

  18. #18 von user unknown am 7. März 2017 - 17:16

    @Monika:
    Trotz ist kein Argument.

  19. #19 von itna am 7. März 2017 - 19:00

    Argumente (einfach, weil es so ist), wie sie meine 3 jährige Nicht bringt. Passt ja mal wieder hervorragend.