Bischof: Breitscheidplatz nach Anschlag „moderner Passionsort“

Der evangelische Berliner Bischof Markus Dröge hat die Pläne für einen offiziellen Gedenkort an den Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz begrüßt. Die Stelle sei bereits „zu einer Art modernem Passionsort geworden“, sagte Dröge am Samstag im rbb-Radio. Der Begriff Passion bezeichnet die Leidensgeschichte Jesu, an die besonders in der vorösterlichen Fastenzeit erinnert wird. Im weiteren Sinne bezeichnet er auch andere Leiderfahrungen.

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[http://www.tagesspiegel.de/berlin/anschlag-in-berlin-bischof-breitscheidplatz-nach-anschlag-moderner-passionsort/19442094.html

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  1. #1 von Willie am 26. Februar 2017 - 02:22

    Die Stelle sei bereits „zu einer Art modernem Passionsort geworden“, sagte Dröge am Samstag im rbb-Radio.

    Ich bezweifle, dass dort die Menschen „hinpilgern“ um der sog. Leidensgeschichte Jesu zu gedenken. Das ist einfach nur pure Neugier, so wie man zum sog. Führerbunker pilgert, der auch nicht sichbar ist. Wobei die Gedächniskirche mW auch so ein Pilgerort ist, da man so schön nirgends eine Kriegsruine geliefert bekommt und da gehört dann auch der Anschlagort dazu. Ob da noch Blumen im kommenden Jahr liegen werden ist abzuwarten, wobei ich auch hier der Kirche unterstelle, dass die das organisiert weiter machen werden.

  2. #2 von deradmiral am 26. Februar 2017 - 08:39

    Islamisten ermorden Atheisten. Christen fühlen sich vernachlässigt.

  3. #3 von Rene am 26. Februar 2017 - 10:47

    Ein Mahnmal, gut. Dann aber gegen Wanderprediger, Propheten, Götter und deren dämliche Anhänger.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 26. Februar 2017 - 11:49

    Die Stelle sei bereits „zu einer Art modernem Passionsort geworden“, sagte Dröge

    Ich empfinde es als äußerst peinlich, wenn solch schrecklichen Ereignisse zum Aufpeppen theologischer Ladenhüter (Passionsdogmatik) missbraucht werden.

  5. #5 von Deus Ex Machina am 26. Februar 2017 - 13:12

    Hauptsache mal wieder zu irgendeinem Thema Jesus mit ins Spiel gebracht.

  6. #6 von manglaubtesnicht am 26. Februar 2017 - 16:57

    Dröge, pass mal auf: Nicht alles auf der Welt dreht sich um dich und deinen Jesus. Es gibt außer dir noch andere Menschen, deren Alltag, Schicksalsschläge und Verbrechen. Du – andere Menschen – du – andere — gar nicht schwer, oder?

  7. #7 von Hal am 26. Februar 2017 - 22:15

    @mgen

    Es ist habituell, sie sind professionelle Trittbrettfahrer, da ihre Ideologie heute wie früher nicht relevant ist, aber war, als sie sie mit Macht durchsetzen konnten, werden sie „vergiften“ und vereinnahmen auf Teufel komm raus. Hitch (oder sein Verleger) hat mit dem Untertitel „Religion poisons everything“ ins schwarze getroffen, nur hat er nicht genügend herausgearbeitet dass es nur Menschen sind die mit dieser Ideologie unser Dasein vergiften – eine parasitäre Ideologie ohne Wirt ist gleichgültig.

    Wie viele dieser staatlich überbezahlten Kleiderträger sind wirklich gläubig, nicht das ich Aberglaube als positiv bewerten wollte, sondern will die Frage aufwerfen; wer von denen ist ehrlich? Wer glaubt den widersprüchlichen Mist der ach so schutzbedürftigen Religionen?

  8. #8 von Unechter Pole am 28. Februar 2017 - 00:27

    Welche Drögen Drogen hat er genommen?